Zitat:
(6.11. 2005)
´The Piper at The Gates Of Dawn´- ob ich's nach Jahrzehnten mal wieder auflege... ?
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Gestern nun geschehen - und siehe da: für gut befunden.
Dieser Pink Floyd Erstling bleibt also von meiner weiter oben geäußerten Abneigung ausdrücklich ausgenommen.
Plötzlich erinnere ich mich auch wieder, warum mir diese Platte bereits beim ersten Hören (Ende der Siebziger) gefallen hat und nicht wenige Kritiker diese Anfänge der Gruppe - die seinerzeit als Beginn der Psychedelischen Ära in England bezeichneten wurden - bis heute höher einschätzen als das komplette (kommerziell wesentlich erfolgreichere) Folgewerk
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Hier gab nämlich noch der hochtalentierte Band Gründer Syd Barret den Ton an und steuerte nahezu alle Kompositionen bei ; auch seine Lyrics konnten sich durchaus sehen lassen. - Wie von Tarantino bereits angemerkt: Jammerschade, daß der gute Syd bereits kurz danach ausstieg (bzw. aus gesundheitlichen Gründen aussteigen mußte) und fortan - von zwei Soloalben 70/71 abgesehen - in der Versenkung verschwand.
´Lucifer Sam´, ´Interstellar Overdrive´, ´Flaming´, ´Astronomy Dominè´
....sorgten in legendären Auftritten 1966/67 im UFO-Club und dem Roundhouse der Überlieferung nach für massive Verzückung beim verwöhnten Londoner Publikum...
* Das gemeinhin schwer überschätzte ´The Dark Side Of The Moon´ wurde übrigens gerade von Burl Gilyard in ´The Hall Of Shame - Die größten Irrtümer der Rock'n Roll Geschichte´ nach allen Regeln der Kunst auseinander genommen...
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