Zitat:
Zitat von Uwe
Die entscheidende Frage ist doch, was den Reiz des TT ausmacht. Ist es wirklich der Versuch, jemand mit Material auf's Kreuz zu legen oder mit Frischkleberaketen eine normalweise nicht zu erreichende physikalische Beschleunigung zu erreichen ? Warum muss ich als unbedarfter Spieler lernen, gegen diese unzähligen Varianten des "krummen" und extrem schnellen Spiels spielen zu lernen ? Sollte es nicht genau andersherum sein und das nicht "krumme" und mässig schnelle Spiel die Norm sein, damit Athletik und Kampf eine Chance haben wieder spielbestimmende Elemente unseres SPORTS zu sein ? Als günstigen Nebeneffekt hätte man hier auch noch die Nachvollziehbarkeit des Spiels durch Laien, auch wenn einige glauben das dies unwichtig wäre (was natürlich Blödsinn ist, denn woher sollen denn neue Mitglieder rekrutiert werden) !
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Der Reiz des TT besteht gerade in der Vielfalt. Jeder kann sich seine Technik selber wählen.
Ich liebe die Herausforderung, also versuche ich mit gnadenlos benachteiligten Belägen, ich kann ja nichts damit machen und bin leicht zu durchschauen, trotzdem zu gewinnen.
Andere laufen gerne hinterm Tisch rum. Sie spielen jeden Ball zurück. Dann gibt es noch die "Kopf-durch-die-Wand Typen" mit gnadenlos geklebten Belägen. Alles nach der Devise Sekt oder Selters.
Ich denke, dass Athletik eine Chance hat, ich denke auch, dass Kampf eine Chance hat. Auch Spielwitz hat eine Chance. Wenn mal einer in einer Klasse spielt, in der er keine Chance hat, dann spielt er in der nächsten Saison einfach tiefer und hat wieder eine Chance.
Wenn ich grundsätzlich an meine Chancen glaube, kann ich es richtig verarbeiten wenn es mal nicht so gut läuft. Dann geht es darum die eigenen Fehler zu erkennen und abzustellen.
Und der Laie, der kann sich das raussuchen, was ihm gefällt.
Und neue Mitglieder gewinnen wir, indem wir sie ansprechen und mit ihnen spielen. Wenn wir dann noch erklären was geschieht und dies dann üben ist es perfekt.