|
AW: Anfängertraining für RH?
HAllo,
das wird jetzt einigen wahrscheinlich nicht passen, aber ich würde zu Beginn den Flip setzen. Der Flip ist technisch nicht so schwer wie ein Topspin - wenn man nur die Armbewegung betrachtet. Anspruchsvoll am Flip ist eher die Beinarbeit und die Anwendung im Spiel (zu nahe an der Platte, wann, wohin, etc.).
Es geht mir beim Flip jedoch vor allem um die "Schlagtechnik" als Vorbereitung für den Topspin. Der Flip stellt in diesem Sinne ein "leichter" Topspin dar. Hier kann ein Anfänger bewusst Kontakt zu seinem Handgelenk aufnehmen.
Ich glaube nicht, dass es allzu sinnvoll ist, den Rückhand-Topspin zunächst ohne Handgelenk zu lernen und dann das Handgelenk irgendwie "einzubauen" - weder beim Topspin gegen Unter- oder Oberschnitt.
Wenn es dann an den Topspin geht - der Topspin stellt dann einfach ein Flip mit langer Ausholbewegung dar - dann den Standard-Topspin immer gleich auch gegen Variationen des Topspins abgrenzen. Also Topspin gegen Unter-, Oberschnitt, Seitspin und aus 2-3 verschiedenen Distanzen (an der Platte direkt und etwas weiter hintern) und natürlich auch immer gegen zentralen Schlag/Konter abgrenzen. Also z.B. Top gegen Unterschnitt, dann gegen Oberschnitt, dann Konter - der andere blockt.
Das mag für manche viel zu anspruchsvoll klingen. Aber probiert es einfach aus !
Natürlich geht auf diese Weise dann viel mehr neben die Platte und in das Netz als wenn man von Anfang an nur einen einzigen Schlag trainiert, aber auf diese experimentelle Weise können die Kids den Schlag auch wirklich erfahren, erleben und ihn spielerisch-experimentell verinnerlichen.
Wenn das für manche wirklich zu anspruchsvoll und entmutigend ist, dann kann mit diesen auch individuell und anders trainiert werden.
Beste Grüße,
SilverSpirit
|