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Alt 28.05.2007, 13:02
Schollinsky Schollinsky ist offline
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Noch eine Mannschaft, die lieber um den Aufstieg spielt:

Sonntag ist die alte neue Eins
Tischtennis-Verbandsliga: Ritterhude startet mit Heimkehrer in die Saison

Von unserem Redakteur
Werner Maaß

RITTERHUDE. Die TuSG Ritterhude hat die Weichen für eine erfolgreiche Saison in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren bereits frühzeitig gestellt. Zur im September beginnenden neuen Spielzeit kehrt ein alter Bekannter ins Team zurück: Arndt Sonntag beendet seine einjährige schöpferische Pause und wird damit alte und neue Nummer eins im Team der Hammestädter.Arndt Sonntag hatte sich noch vor einem Jahr ausgebrannt und leer gefühlt und mit Motivationsproblemen zu kämpfen gehabt. Damals hatte Arndt Sonntag mit seiner Ankündigung, nach einem Jahr Pause ins Team zurück zu kehren, viele Zweifler geboren. Doch nun macht der 31-Jährige seine Ankündigung wahr. Bereits im Februar hatte Arndt Sonntag signalisiert, dass das Team wieder auf ihn bauen könne.Eines steht fest: Mit Arndt Sonntag wurde das Team auf ein anderes Level gehoben. Das sieht auch Mannschaftskapitän Frank Mühlmann so: "Wir sind sicherlich nächstes Jahr besser aufgestellt. Da brauchen wir nicht lange um den heißen Brei herumzureden, mit dieser Aufstellung sollten wir nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen." Mehr noch, Mühlmann rechnet sich konkrete Chancen aus, im oberen Drittel mitzumischen. Oesede gilt als der Topfavorit. Der Aufsteiger Bremervörde rüstet derweil kräftig auf - und dahinter sieht Mühlmann schon die TuSG als einen der Kandidaten für Platz drei.Für Arndt Sonntag muss einer aus dem Sextett Platz machen. Die Suche nach dem "Freiwilligen" gestaltete sich nicht ganz einfach. Einer der Kandidaten wäre Mannschaftskapitän Frank Mühlmann gewesen. Doch Mühlmann gilt als derjenige, der das Team beisammen hält, somit wäre sein Ausscheiden auf lange Sicht wenig sinnvoll gewesen. Siegfried Wagner (45) und Andreas Kauert (40) hatten schon mehrfach angedeutet, in absehbarer Zeit ihren Hut nehmen zu wollen. Doch ihr Ausscheiden wäre schon allein aus Leistungsgründen wenig vernünftig. Da schien der Rückzug von Axel Stelljes von allen Variationen noch die am wenigsten schmerzliche Option zu sein.Stelljes geht auf eigenen Wunsch in die Zweite und wird dort in der Bezirksoberliga an Nummer eins spielen. Einen deutlichen Qualitätsverlust braucht Axel Stelljes nicht zu befürchten: Zwischen dem unteren Paarkreuz in der Verbandsliga und dem oberen Paarkreuz in der Bezirksoberliga ist der Leistungsunterschied laut Frank Mühlmann nicht sehr groß.Ohnehin wähnt Frank Mühlmann seinen Teamkollegen Stelljes in der Zweiten nur als "geparkt". Über kurz oder lang steht der altersbedingte Umbruch in der Ersten an, und dann würde Stelljes wieder an alte Stätte zurück kehren. Mühlmann: "Axel Stelljes ist nicht aus der Welt. Ich denke, das ist nur eine Lösung für ein oder zwei Jahre."Nachdem der in der Hinrunde noch so erfolgreiche Neuzugang Sebastian Heimbrock in der Rückrunde nur auf magere 4:13 Punkte gekommen war, rückt Heimbrock von der zwei an die Nummer fünf. Damit stellt sich die Ritterhuder Mannschaft wie folgt auf: Arndt Sonntag (1), Siegfried Wagner (2), Matthias Wiemken (3), Andreas Kauert (4), Sebastian Heimbrock (5) und Frank Mühlmann (6).
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