Zitat:
Zitat von Rieslingrübe
Schwer zu sagen, ob da wirklich was dran ist.
....
1995 bei der WM in China geschah folgendes:
Wang Tao, der kleine Linkshänder, Hoffnungsträger u. damalige Nummer Eins seines Landes, welcher noch am Sieg im Mannschaftsfinale gegen Schweden mit zwei gewonnenen Einzeln (gegen Waldner und Persson) wenige Tage zuvor zum Matchwinner und Helden avancierte, verlor im Viertelfinale überraschend gegen Kim Taek Soo. - Beim Koreaner wurden jedoch anschließend bei der Schlägerkontrolle unerlaubte Werte festgestellt, er daraufhin disqualifiziert und Wang Tao durfte weiter spielen. So sang- und klanglos wie dieser allerdings dann im Halbfinale gegen Liu Guoliang unterging, wurde später vermutet, daß China im Falle eines Falles keinesfalls einen Einzelweltmeister stellen wollte, der - Klebeskandal hin oder her - vorher im Grunde ja schon ausgeschieden war...
Den Titel konnte den Gastgebern schließlich eh keiner mehr nehmen - sie waren in der Vorschlußrunde unter sich (Kong Linghui gegen Ding Song lautete das andere HF).
´
|
Kann man getrost so stehen lassen Uwe, aber:
Daß Wang Tao zwei Punkte machte im Mannschaftsendspiel, stimmt nicht.
Er verlor gegen Waldner zu 19 im dritten Satz, machte später mit einem 2:0 (14,18) gegen Persson den Siegpunkt zum 3:2 Endstand. Die anderen Punkte steuerten Ma Wenge mit einem Sieg gegen Persson und Ding Song mit einem klaren 2:0 gegen Karlsson bei.