Zitat:
Zitat von Nissin
Ein Ma Lin könnte ohne Probleme für ein anderes Land auflaufen, und so ein Spieler kann selbst China ohne weiteres nicht gleichwertig ersetzen.
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Eine fatale Fehleinschaetzung. Das Trainings- und Betreuungs-System Chinas macht einen wesentlichen Teil des Erfolgs aus. Abgesehen von all den emotionalen Aspekten, sollte Ma Lin wirklich einem anderen Verband beitreten, dann garantiere ich, dass er innerhalb eines Jahres eine negative Bilanz gegen den chinesischen Topspieler haben wird.
Uebrigens gibt es eine Drei-Jahre-Sperre im Tischtennis: Erst drei Jahre nachdem ein Spieler eine Nation bei einem offiziellem Weltturnier vertreten hat, kann er bei einem anderem offiziellem Weltturnier einen andere Nation vertreten. In 2010 wird Ma Lin vermutlich nicht einmal konkurrenzfaehig fuer die Top-10 sein.
Wie extrem die Machinerie der chinesischen Nationalmannschaft im Hintergrund arbeitet, um den Spielern im Vordergrund den Erfolg zu gewaehrleisten, kann man uebrigens in meine kommende Kolumne in tischtennis (erscheint dieses Wochenende) nachlesen.