Viele unterschiedliche Spielsysteme im Verein ist eigentlich das beste was einem passieren kann.
In meinem Verein gibt es in der Bezirksliga (Hessen) an fünf einen guten Langnoppi und an sechs einen guten Antispieler. An 1-4 spielen offensive Leute.

In der 2. Mannschaft spielt der Einser 'ne kurze Noppe ox defensiv mit Zwischenschuss. Er ist der stärkste Materialspieler im Verein - vermutlich die echte Nr. 4 . In der II. an drei mit Drang nach vorne spielt meinereiner auf der RH mitunter KN, meistens mittellange Noppen und zurzeit lange, glatte Noppen - so gut wie immer mit Schwamm. An fünf haben wir noch einen ordentlichen Antispieler - der Sohn vom Antispieler aus der I.

In der 2.Kreisklasse spielt noch einer ein LN-Störspiel mit dem er in der KK noch Wirkung erzielt. Mit ihm im 1. Paarkreuz spielt einer, der vor Jahren wegen seiner RH-Schwäche auf LNoppen umgestiegen ist.
In der Folge haben wir einige echte Materialkiller im Verein. In der I. hat keiner Probleme gegen Material - das sind meist schon erfahrene Hoppelhäschen. In der II. sind bis auf den jugendlichen Sechser auch alle weitgehend materialresistent.
Wenn man das Spielen gegen Material mal raus hat, dann braucht es kein Training mehr. Das verlernt man nicht - wie das spielen mit NI auf der Noppen-RH.

Gegen den LN-Spieler aus der I. (var. Noppenspiel mit VH-Topspinriesen/Konter/Schuss als Linksdatsch) trainiere ich praktisch nicht und spiele ihn nur selten auf irgendwelchen Turnieren - da ist dann Endstation für ihn.
Allgemein wird im Verein vermutlich wegen der Materialvielfalt vermehrt ein variableres Tischtennis gespielt. Das macht schon Spaß!
Gruß, Spinshot