Zitat:
Zitat von noppennorbert
So, da Rudi Endres nun Teile des Artikels in der neuen "tischtennis" zitiert hat, dürfte wohl klar sein, dass es sich keinesfalls um Gerüchte, sondern um einen festen Beschluss handelt.
Interessant ist noch, dass über ein Test-"gerät" berichtet wird, dass dem ITTF-Gremium vorlag und das offensichtlich überzeugt hat.
Dr. Joachim Kuhn (deutsches Mitglied im Material-Komitee der ITTF) wird wie folgt sinngemäß zitiert: "Der Reibungswiderstand soll wie folgt kontrolliert werden: Dazu soll ein Testset mit den Miniaturen von 4 Belägen mit langen Noppen dienen: Ein guter, ein grenzwertiger, ein behandelter und ein gealterter Belag. Diese Muster sollen als Maßstab dienen und das Prüfverfahren ist denkbar einfach: Man nimmt einen Tischtennisball locker zwischen die Finger und streift damit über den zu testenden Belag sowie über die Muster des Testsets."
Der Reibungsgrenzwert wurde auf 25 Millinewton festgelegt.
Kostenpunkt des "Gerätes": Weniger als ein Belag.
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Gruß Tom
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Eine Festlegung einer Mindestreibung macht für mich nach wie vor keinen Sinn. Doch wenn es schon sein soll, dann bitte ich doch auch um Geräte, mit denen die Reibungswiderstand auch genau gemessen werden kann. Dann muss auch für alle Beläge ( nicht nur einzelne Lange Noppen) eine Liste erstellt werden, in welchen Bereichen diese noch als zulässig angesehen werden. Es kann doch nicht sein, dass eine Lange Noppe rausfällt, weil sie den Vergleich mit einem Musterstück nicht standhält, dass aber ein NI-Belag weiter genutzt werden darf, obwohl sich seine Reibungswerte erheblich verändert haben.
Dabei ist Reibungswiderstand auch keine feste Größe eines Materials (des Belages), denn der Wert gibt nur in Verbindung mit einem anderen Material (Ball) einen Sinn.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reibungswiderstand
Wie in diesem Artikel beschrieben ist der Reibungswiderstand aber auch von vielen weiteren Faktoren abhängig. Als da sind Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Staub, Oberflächenbeschaffenheit und und und. Wir spielen aber nicht unter Laborbedingungen..
Wenn nun das Prüfverfahren denkbar einfach ist, ist es mit Sicherheit nicht in der Lage einen exakten Wert zu liefern.