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Na ja, vielleicht löst schon bald der Konkursrichter den Südverband auf. Denn wenn die anstehenden Klagen einiger Vereine auf Zwangsgeld und Schadensersatz durchgehen, dann dürfte es mit dem Verband, der ohnehin kein Geld hat, bald vorbei sein. Fragt sich nur, wer die Zeche zahlt. Möglicherweise die Funktionäre selbst!?!?!. Hoffentlich nicht die Vereine, denn das Ganze wird wohl sehr teuer.
Unabhängig von der aktuellen Entwicklung teile ich Eure Meinung, dass die Regionalverbände überflüssig, weil Wasserköpfe sind. Warum soll eine Oberliga Bayern vom Südverband verwaltet werden und nicht vom BTTV? Und warum die dritthöchste deutsche Liga mit ihren halbproffesionellen Strukturen nicht vom DTTB? Sehr guter Vorschlag, Paster of Muppets!
Neue Führungen wären hier und da sicher auch vonnöten. Aber wer macht's, Paul? Wer steigt - erfolgversprechend und mit neuem Schwung, neuen Ideen und neuen Konzepten - in den Ring? Machst Du's? Mit welcher Mannschaft, mit welchen Alternativen und mit dem gleichen Zeitaufwand wie die, die jetzt die Arbeit (ihrer Meinung nach gut) machen?
Funktionäre kleben im Regelfall an ihren Stühlen - fester wie jeder Uhu. Siehe Kuhn vom Südverband. Der wird nie loslassen, den musst Du mitsamt seinem Stuhl raustragen - er könnte ja noch eine Ehrung verpassen...
Oder nimm den DTTB. Da ist ein Rechtsanwalt Präsident. Und erleidet eine juristische Niederlage nach der anderen. Aber was viel schlimmer ist: der ist für das öffentliche Ansehen des Tischtennissports schlichtweg eine Katastrophe.
Machen wir uns nichts vor: Solche Leute wie Gäb oder Schöler oder Maier (amtiert geräuschlos) haben Seltenheitscharakter. Die ehrenamtliche und hauptamtliche Decke des deutschen Tischtennissports ist äußerst dünn. Lediglich mit den Trainern haben wir Glück. Aber die allein können's wahrlich auch nicht richten...
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