|
AW: Umstellung au lange Abwehr?
Es geht darum, dass eben nicht nur eine Lösung "bleibt".
Ich habe selbst Schüler und Jugendliche mit allen Arten von ungewöhnlichem Material und Spielsystemen trainiert. Wir haben immer systematisch alle Alternativen trainiert. Je nach Spielsystem "spezialisiert" man sich dann auf manche Varianten. Aber man sollte alles können.
Manche Gegner spielen nur passiv über die RH, oder es kommen immer bestimmte Aufschläge (US lang beispielsweise da der Gegner danach hart angreifen will). In so einem Fall ist Drehen und RH-Top sehr sinnvoll. Umlaufen geht auch, aber macht man das zu früh, kann mach leicht ausgespielt werden.
Achja, der Druckschupf geht natürlich auch mit griffigen LN. Bei GLN wird der "normale" Konter nur schwer bis unmöglich. Aber gerade bei einem Druckschupf ist die Kontaktzeit (Ball und Belag) möglichst kurz, daher wirkt sich der Schnitt nur wenig aus und wird (Schnittumkehr) auch mit griffigen LN zurückgegeben. Klar muss man das auch erstmal üben. Früher Balltreffpunkt und der richtige Schlägerblattwinkel wollen auch gelernt sein ^^
P.S.: Als erstes sollte man alle Techniken mit beiden Belägen können. Danach perfektioniert man das Drehen indem man beispielsweise nach jedem Ballkontakt dreht (Schläger mit identischen Belägen). Oder man übt es intensiv indem man immer zweimal dreht (also wieder Originalseite). Das geht zumindest bei langsamen Ballwechseln (schupfen oder so).
Geändert von Cheftrainer (20.06.2007 um 15:23 Uhr)
|