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AW: Donic Sonex JP Gold
Das mit dem fehlenden Tempo gegenüber frischgeklebten Belägen kann natürlich sein - wie oben geschrieben habe ich ja bisher nicht geklebt, sondern nur ungeklebte Tensorbeläge gespielt. Und da ist der JP Gold definitiv deutlich schneller als F2, F1, XTend oder XTend HS und viel spinniger als der Coppa JO Gold. Dazu ist noch zu bedenken, dass ich den Belag (wie eben auch die anderen Tensors) in 1,8 mm auf einem nicht allzuschnellen Holz gespielt habe.
Könnte mir auch vorstellen, dass die ganzen Tensorbeläge ihre Wirkung schon bei niedrigeren Schwammstärken stärker entwickeln, während frischgeklebte Beläge ja mit mehr Schwamm, der sich mit Kleber vollsaugen kann, doch deutlich schneller und spinniger werden. Wer also dicke Beläge bsiher frisch geklebt hat und nun mit dicken Tensorbelägen spielt, wird vielleicht eher enttäuscht sein als jemand, der sonst dünnere Beläge geklebt hat und auch dünnere Alternativen probiert. Ist natürlich nur ´ne Vermutung.
Insgesamt wird es einfach so sein, dass es für extreme Frischkleber kaum wirklich 100%ig gleichwertige Alternativen geben wird, auch wenn der Nimbus hier im Tibhar-gesponsorten Forum tlws. schon auffällig in de Himmel gelobt wird (soll nicht heissen, dass jeder, der das macht, tatsächlich solche Hintergedanken hat, aber die Euphorie wird schon offensichtlich von einigen geschürt)- nicht umsonst wurde ja jahrelang frischgeklebt. Und je extremer die Tensorbeläge werden, um möglichst dicht an das Kleben zu kommen, desto mehr wird auch die Haltbarkeit leiden (Thema Vorspannung).
Ich denke, dass extreme Frischkleber tatsächlich damit leben müssen, dass sie, um gleiches Tempo und Spin zu erreichen, ihre Technik etwas umstellen müssen und der Trend wieder ein bißchen weg geht von den extrem kurzen Bewegungen. Es geht dann eben darum, den Belag zu finden, mit dem ich dann zumindest so dicht wie möglich an den alten Tempo- und Spinwerten bin, und nicht den, der genauso ist.
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