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AW: Champions-League-Eklat
Wenn ein Verein einen Vertrag mit einem Spieler hat, dieser während des laufenden Wettkampfes dagegen verstösst, dann sehe ich es ein, das dies Auswirkungen auf den Verein und sein Ergebnis im Wettkampf hat und das sowohl der Spieler als auch (und nicht nur) der Verein die Konsequenzen aus dem Fehlverhalten zu tragen hat.
Ein Fehlverhalten eines Spielers nach Abschluß des Wettkampfes darf ganz klar keine Konsequenzen für den Wettkampf mehr haben. Hier ist eindeutig dann nur der Spieler zu bestrafen und nicht mehr der Verein, mit dem der Spieler ja praktisch nichts mehr zu tun hat. Wenn ein Verein zusätzlich bestraft werden soll, dann eindeutig nur der neue Verein, der den Spieler ja im Wissen der vergangen Vereinszugehörigkeit und Spiele vorzeitig eingesetzt hat. Den alten Verein, der auf dieses Verhalten keinerlei Einfluß nehmen kann, zu bestrafen, widerspricht jedem Rechtsempfinden.
Eine empfindliche Strafe für den Spieler, die die ETTU aussprechen kann (vom ITTF erwarte ich eigentlich nichts mehr Vernünftiges), ist eine Sperre des Spielers für alle Turniere die im ETTU Gebiet veranstaltet werden für einen bestimmten Zeitraum (z.B. 2 Jahre).
Der angesprochene Eklat nach Abschluß eines Wettbewerbes durch bestrafen der Vereine, die auf das Fehlverhalten der Spieler keinen Einfluß hatten, ist eher ein Armutszeugnis der Verbände.
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