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AW: Der etwas andere Aufschlag
Das Drehen des Schlägers beim Aufschlag ist definitiv erlaubt !
Ich selbst würde es allerdings nicht machen, da bei mir die Fehleranfälligkeit zu hoch wäre und das Drehen bei größerem Körpereinsatz (um mehr Schnitt zu erzeugen) für mich zu schwierig wäre.
Einfacher würde ich folgende Lösung halten: Laut aktueller Regel muß der Ball zwar während des gesamten Aufschlags sichbar sein, der Schläger aber nicht. Dieser muß den Ball nur über dem Tisch-Niveau sichtbar treffen. Wenn ich also einfach den Schläger vor dem Aufschlag unter Tischnieveau halte und auf irgendeine Seite drehe, dann den Ball hochwerfe und den Schläger erst im letzten Moment über die Tischkante anhebe, erhalte ich den selben "Überraschungs-Effekt" des Gegners, ohne das fehleranfällige Drehen während des Aufschlages. Wenn man das Ganze noch mit unterschiedlicher Aufschlaglänge und Ballpositionierung auf der Seite des Gegeners kombinieren kann, dürfte ein durchschlagender erster Angriffsball mit dem Return schwierig werden.
Ein Vereinskollege spielt ebenfalls Abwehr und hat folgendes Rezept: Wenn der Gegner etwas zu nahe am Tisch steht, spielt er einen schnellen langen Aufschlag genau auf den Bauch. Nur wenige Gegner sind in der Lage, darauf mit einem guten Rückschlg zu antworten. Gehen die Gegener dann einen Schritt zurück, um den Aufschlag angreifen zu können, folgt ein extrem kurzer Aufschlag, der mindestens dreimal auf der Platte hüpft, wenn man ihn nicht trifft. Auch dieser Ball ist aus der etwas größeren Entfernung zum Tisch schwierig anzugreifen. Die Aufschlagbewegung sieht dabei fast gleich aus, die Bewegung wird beim kurzen Aufschlag nur direkt vor dem Balltreffpunkt abrupt abgebremst. Bis zur Bezirksliga ist er mit diesem recht einfachen Aufschlagrezept durchaus erfolgreich.
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