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Alt 19.07.2007, 20:43
Quizard Quizard ist offline
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AW: ARD/ZDF steigen aus der Tour-Berichterstattung aus... jetzt mehr TT auf ARD/ZDF??

Zitat:
Zitat von Fozzi Beitrag anzeigen
Das will mir nicht so ganz einleuchten. An welchem Punkt sollte ein Sender denn sonst aussteigen? Darüber, dass Moral in der heutigen Presselandschaft eh nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, brauchen wir denke ich nicht disskutieren*. Aber wann wird ausgeschaltet? Gar nicht?

Ich halte den Zeitpunkt für gut und richtig. Die Stimmung in der Bevölkerung ist entsprechend, die Beweislage recht klar, das Umfeld aus Sponsoren und einigen Offiziellen entsprechend. Im großen und ganzen ist die jetzige Entwicklung IMHO mittelfristig für alle Sportarten eine Chance und kein Schaden. Der Ausstieg erzeugt zusätzlichen Druck auf Täter und Verantwortliche. Opportunistisch hin oder her, für mich ein konsequenter und richtiger Schritt zum richtigen Zeitpunkt!
Die ARD/ZDF haette eigentlich schon vor Jahrzehnten abschalten muessen, wenn sie konsequent gewesen waeren. Die wissen doch sicher auch, dass da jeder (und ich bleibe dabei, Peter: jeder) bei der Tour de France gedopt ist. Wenn das wirklich 20-30 Prozent Leistungssteigerung bringt, wuerden doch die Doping-Einzelfaelle (wie der Tour de France Manager gesagt hat), alle anderen in Grund und Boden fahren und nicht wie Sinkewitz Durchschnitt sein.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus Wikipedia:
Trotz dieser strukturellen Schwäche in der Dopingbekämpfung wurden in den 1960er- bis 1980er-Jahren immer wieder Rennfahrer bei Dopingkontrollen positiv getestet, darunter die Tour-Sieger Eddy Merckx, Felice Gimondi, Lucien Aimar, Luis Ocaña, Bernard Thévenet, Joop Zoetemelk, Laurent Fignon, Pedro Delgado sowie die deutschen Fahrer Rudi Altig und Dietrich Thurau. Zahlreiche andere Spitzenfahrer legten während oder nach Beendigung ihrer Karriere Doping-Geständnisse ab, darunter Fausto Coppi, Jacques Anquetil, Rik van Steenbergen, Roger Pingeon, Freddy Maertens und Peter Winnen. Sowohl die juristischen als auch die öffentlichen Verurteilungen zum Thema Doping fielen in dieser Zeit eher milde aus: Positiv getestete Fahrer wurden meist nur vom aktuellen Rennen disqualifiziert. Die öffentliche Meinung nahm die Dopingproblematik als Nebenerscheinung hin. Insofern hatten die Radrennfahrer selbst bei aufgedeckten Dopingvergehen kaum Sanktionen zu erwarten, was das Unrechtsbewusstsein ebenso reduziert haben dürfte wie die Tatsache, dass „die anderen“ ja ebenfalls dopten.

Aber das Problem ist, dass Doping in (fast) jeder Sportart statt findet: Warum werden denn die 100m-Laeufer immer schneller? Erinnert sich noch jemand an den 5 Satz-Sieg von Thomas Muster gegen Boris Becker, als er am Tag davor voellig erschoepft am Boden lag? Bin mal auf die Olympiade gespannt. Da werden die unbekannten Chinesen auftrumpfen
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