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problem des deutschen sports allgemein
ich frage mich, ob das finanzielle dilemma einiger tt-bundesligavereine bei der lizenzerteilung nicht ein problem ist, das den gesamten deutschen bundesligabetrieb betrifft. von der diskussion um die djk offenburg will ich bewusst absehen, denn diese diskussion wurde ofensichtlich aus persönlichen gründen in diesem thread veröffentlicht.
das problem liegt doch viel tiefer!
egal, über welche sportart ich in der zeitung lese, überall haben sie probleme. teilweise so massiv, wie beim dttb, überhaupt genügend mannschaften für die liga zu melden. denn der eindruck lässt sich nur schwer von der hand weisen, dass dies die letztendlich ausschlagkräftigen gründe für eine lizenzerteilung aller kritischen vereine war, die liga überhaupt voll zu kriegen!
gewisse kriterien müssen einfach sein: eine bundesligamannschaft ohne a-trainer hat meiner meinung nach in der bundesliga nix verloren. aber dann: muss ich an das dsf eine fünfstellige summe zahlen? muss ich an den dttb eine fünfstellige summe zahlen? nur damit über mich berichtet wird, bzw. damit ich überhaupt starten darf?
der gesamte apparat bundesliga sollte sich auf einer ebene einigen, die es durchschnittlich geführten vereinen ermöglicht, bundesligasport zu bieten. da sind einmal mehr die großen vereine gefordert, hilfestellung zu leisten. weniger mit geld, als vielmehr mit know-how. vielleicht auch mit dem ein oder anderen jungen spieler, der dort in der ersten nicht drankommt, aber in einem anderen bundesligaclub spielen kann, etc...
klingt alles sehr idealistisch und soll auch nur ein gedanklicher ansatz sein, was ich damit sagen will: wir (die tischtennisspieler) sind nicht allein mit unseren sorgen! weder auf bundesligaebene, noch bei der suche nach geeignetem nachwuchs, bei der suche nach funktionären, finanziellen mitteln etc., etc.
offenburg ist da nur ein winziger tropfen...
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