Moin,
hatte gestern ein positives Erlebnis bei einem Test meines jüngsten Selbstbaus...ich konnte damit einen Vereinskollegen aus der zukünftigen 1. Bzl(ich selbst 2Klassen tiefer) 2mal (einmal meine 'Herausforderung' danach seine Revanche

) schlagen, gegen den ich mich sonst immer schwer tat...Dies mag zwar nicht absolut beweiskräftig für die Qualitäten des Testlings sein, aber vielleicht hinreichend dafür, dass das Teil nicht die totale Katastrophe darstellt

(möglich ist natürlich auch das ich einen guten Tag hatte und der Gegner einen schlechten

)...deswegen trotzdem hier der Bericht über den betreffenden Selbstbau.
Es handelt sich hierbei um den einfachen Aufbau (die Striche geben die Faserrichtung an):
<VH>
0,6Li |
1,0 Balsa -
3mm Pappelsperrholz -|-
0,6 Buche |
<RH>
Verklebt wurde die Limba/Balsa -Seite mit Pattex.
Die Buche wurde mit Titebond Hautleim verklebt.
Die Planung war ein ALL Holz mit knackiger RH für Block und harte Konter (Spin war hier nicht so wichtig, da für TS und Schupf ich genug technische Reserven habe) und die VH weich gedämpft für viel Spin.
Auf der RH hatte ich eine 1,8er Hidden Dragon und VH einen Geospin 2,2 (alles unfrisch). Bezüglich der Konstruktion ging die Rechnung auf: Die meisten Punkte holte ich mit starkem Unterschnitt, Konter/Block im nachsetzen und TS auf der RH sowie TS und Konter-TS auf der VH.
Fazit:
Ich hätte nicht gedacht, das schon so gute Ergebnisse mit einer vergleichsweise einfachen Konstruktionen möglich sind (habe inzwischen schon rund 25 Hölzer selbstgebaut).
Ich kann hier den Sebstbau-Anfängern, nur die Arbeit mit fertigem Pappelsperrholz absolut empfehlen. Es geht schnell, es gibt keine Probleme mit Verzug, Pappelsperrholz ist relativ leicht (62gr bei 150x145mm Blatt) und es gelingt fast immer (

hört sich an wie ein Rezept für Bohneneintopf

).
PS: Für mehr Tempo nimmmt man einfach 4 oder 5mm Pappelsperrholz...