Zitat:
Zitat von Vic Dorn
ABBA! 
und noch diese:
Eurythmics
Adam and the ants
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Eine der Aufstellungen, der ich mich persönlich noch am ehesten anschließen kann, wahrscheinlich weil sie am wenigsten typisch deutsch ist.
Wenn immer die Frage nach der besten Band oder dem besten Musikstil gestellt werden, gibt es immer drei Fraktionen, die die Diskussion beherrschen.
1. Heavy Metal/Hard Rock
Egal ob es die frühen Vertreter wie Black Sabbath oder AC/DC sind oder die etwas moderneren wie Metallica, diese Musikrichtung hat eine überdurchschnittliche Anziehungskraft auf den deutschen Durchschnittshörer. Ob hier allerdings extrem viel Kreativität, Vielfalt oder musikalische Meisterleistungen gefragt sind, sei dahingestellt.
2. Rock-Legenden der 70er Jahre
Diese Fraktion hält Queen, Genesis und Pink Floyd für die größten Errungenschaft der Pop/Rockmusik. Die Traditionalisten dieses Genre halten es mit den Beatles. Fazit: sicher nicht von der Hand zu weisen, aber die Pop- und Rockmusik hat sich nach 1980 weiterentwickelt und die genannten Acts eher weniger.
3. Die Spaß-Generation
Hier sammeln sich alle Vertreter die die "Ärzte" tatsächlich für das Größte im Pop-Universum halten, leider hat das (aus guten Grund) außerhalb des deutschsprachigen Raums noch niemand anders bemerkt.
Und dann gibt es immer noch Exoten wie Rieslingrübe, die sicherlich kreativen und einflußreichen Künstlern nahestehen, deren Bekanntheitsgrund außerhalb Insiderkreisen knapp unter der 1%-Marke liegen.
Für mich gibt es zum einen Acts, die für eine gewisse Zeit/Ära stehen, so z.B. Elvis Presley für den 50er-Jahre Rock'n Roll, die Beatles für die 60er Beat-Ära, Pink Floyd u.a. für den Pschyodelic-Rock der frühen 70er, ABBA für die Pop-/Disco-Ära der späten 70er, Michael Jackson und Madonna für die 80er Videogeneration usw..........
Ganz persönlich (auch ich dürfte eher Exot sein) halte ich es allerdings mit einem Musiker, der in Großbritannien eine Legende ist, außerhalb der Insel aber trotz knapp 30 Jahre ununterbrochener Chartserfolge komplett unbekannt ist: Paul Weller.
Aus meiner Sicht ein Meister der unterschiedlichsten Musikstile, der seinen Ursprung in der Punkbewegung hat und das Mastermind hinter der Gruppe "The Jam" (nicht zu verwechseln mit Pearl Jam) war. Später ging es über Soul, Jazz und Pop unter dem Gruppennamen "Style Council" und unter seinem eigenen Namen bis heute ähnlich erfolgreich weiter. Aber wie gesagt: in Deutschland ist der Mann und sein Lebenswerk ähnlich bekannt wie die "Ärzte" in England.