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Alt 27.07.2007, 10:49
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Doping im TT?

Zitat:
Zitat von w_W_ Beitrag anzeigen
Mit was hat er denn gedopt?
Was wollte er denn "steigern?"


Beim Doping wird doch eigentlich die "Langzeit- Leistungsfähigkeit" erhöht.
Das geht doch in der Regel zu Lasten der Reaktionsfähigkeit, oder?

Oder... wenn man die Aggressivität erhöht wie bei Mc Enroe, der wie
angestochen auf dem Tennisplatz herumirrte ... geht das nicht zu Lasten der Feinmotorik?


Wenn mir das richtig erklärt wurde geht das mit dem Doping ja nicht ohne Nachteile.

Von daher kann doch Doping beim TT doch prinzipbedingt gar nicht
wirklich gut funktionieren, da die "Nebenwirkungen" mehr zu nichte
machen (könnten) als die Vorteile dafür einbringen... oder ?


In der oben aufgeführten Liste der Nachgewiesenen / überführten "Doper"
sind bei 120 Proben 3 Hasch- Raucher(?) und ein Kokser aufgeführt.
in wie weit die das nicht zur TT- Leistungssteigerung sondern zur
"eigenen Belustigung" eingenommen haben steht da nicht bei.
Vielleicht muß man die ja nicht dem TT zu ordnen.
Dann bleiben nur noch zwei Doping- Sünder über.

Der mit Testosteron Gepowerte --> das wäre mal interessant
ein mit Blinder Wut agierender Spieler...


Der Beta2- Agonist ist nun der eigentliche Grund dieser Antwort.
Was hat der denn genau getan? Ein Agonist im Pharmabereich tuned
ja wohl Rezeptoren (Serotonin etc.) oder so etwas in der Richtung.

Um mal was zu lernen--> Beta2- was muß man darunter verstehen
und was wird durch die Steigerung denn vermeintlich verbessert?
(...bei welchen Nachteilen?)
Das sind genau die Argumente mit denen sich manche Sportarten für dopingfrei erklären. Dazu hat der deutsche Olympiaarzt gestern im ZDF Stellung bezogen. Für jede Sportart gibt es geeignete Dopingsubstanzen.
Beim Doping geht es keinesfalls nur um die Langzeitleistungsfähigkeit. Zum Beispiel wurden bei Schützen oft Beta-Blocker nachgewiesen. Der Puls schlägt ruhig und langsam. Kokain ist eine sehr häufig genommene Substanz zur Leistungssteigerung. Psychopharmaka nehmen den Druck. Andere Substanzen verbessern die Reflexe. Der medizinische Fortschritt macht es möglich, individuell optimal zu dosieren und mögliche Nachteile zu minimieren.
Von der schnelleren Wiederherstellung nach Verletzungen ganz zu schweigen.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
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