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@ TheoneandonlyChris
Generell bin ich natürlich dafür, daß die Schiri´s nicht kleinlich sind und sich wirklich Mühe geben. Und wie gesagt gehört dazu nicht unbedingt, daß sie den Ball die ganze Zeit sehen, sondern daß sie den Aufschlag beurteilen können... Dazwischen liegt einiges, wenn man will.
Andererseits hört sich Dein Argument mit Deinem Kollegen so an nach dem Motto: "der ist mit falschen Aufschlägen so weit gekommen, da kann man doch jetzt nicht auf regelgerechte Aufschläge pochen..." Hat der jetzt Gewohnheitsrecht?
Das ist genau so wie die alten Herren, die schon seit 40 Jahren aus der Hand aufschlagen. Wenn die den Ball hochwerfen würden, kriegten die den Aufschlag um die Ohren gehauen. Dürfen die also auch weiter aus der Hand aufschlagen, weil sie sonst 1-2 Klassen abrutschen?
Leider hast auch Du anscheinend genau das Spiel, daß der ITTF verändern wollte: Aufschlag-Rückschlag-BUMM.
Daß wenn das nicht mehr geht, evtl. andere Spieler besser dastehen, die vermehrt Ihre Punkte im Spiel machen, ist klar. Aber das ist ja gewollt: die Punkte sollen erspielt werden und nicht als direkte Folge des Aufschlages fallen. Und ich finde es bedauerlich, daß einige Leute nicht nur Spass am TT verlieren durch die neuen Regeln (so wie ich auch) sondern daß das für Einzelpersonen auch wirtschaftliche Folgen hat. Aber so ist das immer. Vielleicht sind manche auch durch den neuen Ball abgerutscht. Hier wurde gemutmasst, daß ein WeltklasseSpieler aufhört, weil er nicht mehr so gut ist, seitdem sein Belag verboten wurde. Ist genau das gleiche.
Es bleibt nur ein: eine etwas offenere Version des Aufschlages üben, bei der der Schiri den freien Arm immer gut sehen kann. Dann kann er beurteilen ob der Ball hochgeworfen wurde und ob der Arm aus dem Gefahrenbereich gezogen wird. Was sollte er mehr wollen?
@ Pinguin
Ich habe meine Jungs im Training so lange getreten, bis sie zumindest alle den Ball hochgeworfen haben, seitdem kann ich beruhigt bei den aus-der-Hand-Spezialisten reklamieren, ohne eine Retourkutsche befürchten zu müssen.
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