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Zitat von HSV
Klar ist, es MUSS Etwas getan werden. Aber nicht so, wie du es in die Welt (oder in dieses Forum) hinein brüllst. Auf sie mit Karacho......Diese Botschaft kommt aufgrund deiner Zeilen zumindest rüber. Offensichtlich geht es mir nicht alleine so.....
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Mir geht's zumindest nicht so!
Die rechte Szene möchte ich hier nicht verharmlosen, nur was hat das eine mit dem anderen zu tun? Sicher spielen bei den Argumenten auch persönliche Erfahrungen eine große Rolle. Wer aus den neuen Ländern kommt, hat es eben mehr mit Rechtsextremismus zu tun, in anderen Gebieten gibt es diese Probleme nicht so stark, dafür sich "breitmachende" andere Kulturen.
Ich persönlich habe auch schon oft auf den Bus gewartet oder bin bei Fußballspielen gewesen. Was ich dort aber an Sprüchen vernahm, klang eher wie "Ey, Nazischweine, Allah ist mächtig" oder "Was guckst Du so, Kartoffelkopf" oder "Schiri, wir Dich machen zu Döner".
Ich persönlich wurde vor zehn Jahren schon mal mit dem Auto quer durch die Stadt gejagt, anhalten war nicht möglich.
Auslöser: Eine bestimmte Bevölkerungsgruppe blockierte die Straße ohne ersichtlichen Grund, nur um zu quatschen, obwohl sie sahen, dass ich da durch möchte. Nach etwa einer halben Minute fuhr ich kopfschüttelnd auf dem Fußweg dran vorbei. Als sie bemerkten, dass ich das vorhabe, lief mir einer absichtlich vor den Wagen und machte einen auf völlig empört. Als ich mich "vorbeiquetschen" konnte, stiegen die in ihren Wagen ein und verfolgten mich mit Lichthupe, dichtem Auffahren und Überholversuchen, was ich aber nicht zuließ. Nach sechs roten Ampeln und etwa 150 m Einbahnstraße, die sie ebenfalls nicht am Abbrechen ihrer Aktion hinderten, konnte ich sie dann über Grünflächen zwischen Häuserblocks abhängen. Hört sich jetzt übertrieben an, war aber so: in panischer Angst schaltet sich das Gehirn aus und ich bin bis heute froh, dass dabei nichts passiert ist.
Anschließend stellte ich mich der Polizei (auch vorsichtshalber wegen der roten Ampeln usw.) und habe den Wagen so gut ich es konnte beschrieben und auch wo ungefähr ich ihn angehängt habe und er jetzt sein könnte.
Es wurde aber nicht mal der Versuch unternommen, ihn zu finden und ich musste mich fragen lassen: "Dann müssen Sie die doch wohl provoziert haben?".
Natürlich war das, was ich damals tat, auch nicht ganz in Ordnung. Aber sollte ich noch zwanzig Minuten dahinter stehen, freundlich grinsen und sagen: "Hallo Freunde, lasst euch nicht stören, ich habe Zeit, kein Problem!"
Heute würde ich auch psychologisch anders reagieren. Aussteigen und höflich aber bestimmt sagen, dass ich es eilig habe und ob die mal eben kurz zur Seite gehen könnten. Ich bin sicher, die würden mich freundlich angucken und sagen: "Keine Problem, Kollege, für Dich immer". Dann noch "gib Fünf" und die Sache wäre gegessen gewesen.

Damit würde ich mir eine Menge Ärger ersparen, andererseits mich aber fragen müssen: Warum muss ich erst aussteigen und fragen, habe ich das nötig?
Es gibt auch eine Menge Türken, Russen usw.. die schwer in Ordnung sind, auch durch das Tischtennis kenne ich da perönlich viele, mit denen ich gut klarkomme. Aber um diese Leute geht es hier ja nicht, sondern um die, die Probleme machen und die Art, wie man sich das gefallen lassen muss.
Und ich denke genau das ist es, auf was Abwehrtitan anspielen wollte.
Du hast die gleichen Erfahrungen nur mit anderen Nationalitäten, Deutschen, gemacht, das will ich gar nicht bestreiten.
Würdest Du da einen Unterschied machen wollen im Vorgehen zwischen Glatzen und ausländischen Kriminellen?
Im Prinzip reden wir doch über das gleiche Thema nur mit anderen "Hauptdarstellern", oder sehe ich das falsch?
Ich habe das Ganze nun auf innenpolitische Dinge bezogen, was sich von der Geiselnahme und dem internationalen Terrorismus sicher unterscheidet. Das Thema ist aber so komplex, dass ich 1. nun keine Lust mehr habe, darauf auch noch einzugehen und es 2. wohl auch nicht fundiert könnte