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Alt 07.08.2007, 21:20
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Peter Igel Peter Igel ist offline
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AW: Privat-Insolvenz richtig?

Sehr guter Thread bis dato mit ausnahmslos lesenswerten Beiträgen!
Meine Meinung:
Sicher kann man -Achtung Wortspiel- auch "unverschuldet" in die Schuldenfalle geraten.
Nun kann man natürlich trefflich streiten, ob Ereignisse wie Krankheit, Arbeitsplatzverlust, Scheidung... wirklich gänzlich unvorhergesehen kommen.
Zumindest ist deren Eintrittswahrscheinlichkeit längst nicht so gering, als dass man keine "Sicherheitsvorkehrungen " treffen sollte, ehe man sich auf größere Investitionen einläßt.
...dass insbesondere für Konsumgüter Kredite tw. viel zu leichtfertig, gar fahrlässig vergeben werden, steht auf 'nem anderen Blatt...aber das Ausfallrisiko zahlen wir alle mit, das steht fest...
Das Problem liegt, denke ich, im Kopf des Einzelnen...
"Einfach so" rutscht man nämlich nicht in die Privatinsolvenz; meißtenteils geht dem ein langer Prozeß des "Über-die-Verhältnisse-Lebens" voraus.
Wenn der Facharbeiter mit 1500 netto meint, neben zwei Handy-Verträgen, 'nem Premiere-Abo und zweimal im Jahr Urlaub am Ballermann noch 'nen 3er-BMW leasen zu müssen, bedarf es gar nicht des Arbeitsplatzverlustes, damit man die Hände heben muß.
Und das zieht sich durch alle Einkommens- und Bevölkerungsschichten, macht weder vor dem Vertriebsleiter mit dem dreifachen Einkommen halt noch anderen "Besserverdienenden"...da muß dann halt der 5er her und 'n Cooper Cabrio für die Gattin, 'ne Wohnung für 2 Mille im Monat und Schicki-Micki-Urlaub auf den Malediven; man gönnt sich ja sonst nix und muß ja auch zeigen, dass "man sich's leisten kann"...
Geld ausgeben ist nämlich ungleich einfacher als es zu verdienen, aber das ist ja nix Neues...
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