Zitat:
Zitat von Funktionär
...Diese Gedanken haben sich mir auch schon einige Male aufgedrängt.
Ich denke, dennoch, dass es hier vornehmlich um den gesundheitlichen Aspekt geht und nicht um kommerzielle Interessen...
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Also das möchte ich mal bestreiten. Dann ging es bei der Einführung des 40mm Balls auch darum, dass der neue "langsame" Ball beim Aufprall auf den Gegner nicht so große Verletzungen hervorruft...
Damals wurde die Regel aus den selben Gründen wie heute geändert: der Profit der Hersteller.
Ist der Sport durch den größeren Ball attraktiver geworden? Antwort: Nein!!!
Was hat sich verändert? Kleine Vereine besitzen mit Ihre gerade erworbene Ballmaschine einen klumpigen Staubfänger im Schrank stehen und haben einen zusätzlichen, existenzbedrohenden finanziellen Aufwand durch den Kauf von neuen Bällen. Der neue Ball spielt die neuen "supermegatoll - Beläge" schneller ab. Macht ja auch Sinn, dann kauft man neue!
Aus dem selben Grund verbietet man jetzt das Kleben. Die Gesundheit, die Umwelt, der Ballwechsel soll interessanter werden. Alles gute und ehrenhafte Vorsätze, doch was ist der Hintergrund? Wir brauchen neue Beläge, neue Kleber, neue Hölzer. Diese werden dann sicherlich zu karitativen Preisen von der Industrie angeboten.
Was sagt uns / mir das als Spieler? Entweder wir machen diesen Spaß alle eins - zwei Jahre mit, oder einer Klagt mal, auf den Einschnitt seiner Grundrechte auf freie Entfaltung.
Aufruf: Wir suchen den Marc Boßman des Tischtennis...
Gruß aus Sachsen - Anhalt
Christian Hille