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Alt 19.08.2007, 14:30
henrypijames henrypijames ist offline
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AW: Schule und Tischtennis in China

Zitat:
Zitat von Siegmund Freud Beitrag anzeigen
2. Weg: [...]
Leider ist dies der grösste Teil der Spieler.
Ich weiss nicht, wie du zu dieser Einschaetzung gekommen bist, und ich habe starken Zweifel daran. Meines Wissens gehoeren der Grossteil der jungen Spieler zu einem von dir nicht beschriebenen dritten Typ: Sie gehen zu einer privaten TT-Ganztagsschule (oder ist das, was du mit dem "2. Weg" beschreiben wolltest?).

In China gibt es einen neunjaehrigen Schulpflicht. In den armen Landregionen wird dieser zwar flaechendeckend vernachlaessigt, in den Staedten aber nicht. In jeder privaten TT-Ganztagschule findet vormittags normaler Schulunterricht statt - andernfalls waere es ein organisierter, massiver Verstoss gegen den Schuldpflicht und somit ein schwerer Gesetzesbruch.

Saemtliche private TT-Schule werben auch damit, dass sie nicht gut gute TT-Trainer haben, sondern auch hochqualitativen Schulunterricht bieten wuerden (ob das glaubwuerdig ist, sei natuerlich dahin gestellt) - denn auch die Eltern wissen, dass es immer ein Glueckspiel gleicht, darauf zu spekulieren, dass das Kind gut genug wird fuer eine Profi-Karriere. Die meisten werden es naemlich nicht sein, daher ist ein Backup-Plan auf jedem Fall notwendig.

Freilich ist der Schulunterricht, die vielen angehender TT-Profis bekommen, mangelhaft. Und dass sie "dumm" sind, liegt nicht nur daran, sondern viel mehr an der Tatsache, dass diese junge Menschen ein sehr monotones Leben fuehren und praktisch nichts von der Welt mitkommen. Denn Schulunterricht macht bekanntlich nur ein Teil (manche wuerden sogar sagen, ein kleiner Teil) der Allgemeinausbildung eines Menschs aus.

Trotz all dem wuesste ich von keinem 14-jaehrigen chinesischen TT-Spieler, dass er Analphabet waere. Kennst du einen solchen Fall?

Geändert von henrypijames (19.08.2007 um 14:37 Uhr)
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