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Alt 23.08.2007, 09:20
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gert_der_schlitzer gert_der_schlitzer ist offline
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AW: Donic Coppa JO Silver

Also ich habe den JO Silver jetzt ein Training lang selbst getestet, nachdem ich ein paar Probebälle bei einem Mitspieler in 1.8mm auf der Rückhand spielte.

Spiele ihn jetzt in Max. auf der Vorhand und einem Donic Opticon RS. Vorher spielte ich einen Tagora in Max. und mit 2 dicken Schichten Fair Chack geklebt. Mein Eindruck ist wie schon nach den Probebällen sehr positiv. Ich spiele gerne Soft-Beläge und brauche die längere Kontaktzeit. Deshalb war der Tagora für mich auch optimal, aber geht ja nun nicht mehr.
Nun zu den Eigenschaften:
Das Tempo ist vergleichbar mit frischgeklebten Belägen, ich konnte auch aus der Halbdistanz gegen Druck gegenziehen (war für mich damals der Hauptgrund, wieder mit dem Kleben zu beginnen).
Gleichzeitig ist die Kontrolle jederzeit sehr gut und ich hatte kaum Umstellungsprobleme. Sogar Flips oder Schüsse über dem Tisch nach misslungenem gegnerischen Rückschlag gelangen mir, obwohl ich das eigentlich nicht kann.
Der Sound war sehr gut zu vernehmen. Zwar ein wenig anders als beim Tagora, aber frischgeklebte Beläge klingen ja auch nicht alle gleich. Von daher ist die gewünschte akustische Rückmeldung sehr gut.
Die Spinentwicklung ließ beim Aufschlag noch zu wünschen übrig (liegt aber vielleicht auch an meinem Trainingsrückstand), aber bei einer Übung mit Topspin gegen Unterschnitt, ist mein jugendlicher Übungspartner (sehr guter Blocker) ziemlich verzweifelt. Passiert mir nicht oft, da ich normal nicht so viel Spin in meine Bälle bekomme.
Etwas ungewohnt war die etwas flachere Flugbahn, aber ich konnte nicht feststellen, dass mir viel mehr Bälle als sonst ins Netz flogen. Minimale Anpassung und es geht super.

Alles in allem bin ich sehr begeistert und warte jetzt mal ab, ob die Spieleigenschaften auch so bleiben. Auf der Rückhand werde ich aber bei meinem F3 bleiben oder den Big Slam wählen, sofern der wirklich nicht langsamer ist...

Gert
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