Zitat:
Zitat von HSV
Jetzt mal "Butter bei die Fische"!!!
Vielen GLN-Spielern, die am Tisch aktiv (passiv) sind, geht es doch überwiegend wirklich um 2 Dinge:
1)Schnittunempfindlichkeit
2)Blockbälle auf die bekannte Art und Weise
Beide Punkte werden doch mit einem Anti erfüllt, oder  Dass die Blocks bzw. die Schnittumkehr nicht mehr im gewünschten Maße vorhanden sein werden, ist unbestritten. Man sollte also häufiger bzw. überhaupt beginnen, zu "Drehen" und, sofern die Fähigkeit vorhanden ist, die Vorhand noch häufiger einsetzen.
Mir schwebt dieser Absorber vor. Mit ein bißchen Training (oder auch ein bißchen mehr) müssten doch die Schläger einigermaßen sitzen, ohne das man die Technik vollkommen umstellen muss.
Bin ich da mit dieser einfachen Sichtweise vollkommen auf dem Holzweg??
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Yes You are on the Woodway.
Das entscheidende bei GLN ist die sogenannte "Schnittumkehr". Sie entsteht weil der ankemmende Ball auf den seidenglatten Noppen einfach durchdreht und mit umgekehrtemn Schnitt wie bei nem NI Belag wieder rauskommt. Dieser Effekt geht bei keinem herkömlichen Anti.
Dazu kommt das GLN nicht Schnittunempfindlich sind. Wenn man nen starken US Ball versucht wie mit nem normalen Schupfball zu beantworten entsteht eine Kerze vom feinsten. Umgekehrt versucht man nen Topspin mit geschlossenem Schläger zu blocken hat man den Ball auf den Füßen.
Wenn man einen Spinreichen Topspin mit GLN mit geöfnetem Schläger blockt kommt ein superstarker Unterschnittball beim gegner an. Beim Anti steigt der Ball nach oben und ist leer. den locht der Gegner Völlig ein.
Bin GLN Spieler und kann damit so gut wie jede Technik spielen. Wollte heute einem Antispiler im Training einige offensive Schläge mit dem Anti vormachen. da hab ich keinen von mit auf den Tisch bekommen weil ich sie ähnlich wie mit der GLN spielen wollte.
Fazit: anti hat im gegensatz zu GLN keinen Umkehrschnitt. Die Bälle kommen einfach relativ leer an und das ist ne Einladung und die Bewegungen die man bei Block und offbällen machen muß sind ganz anders