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AW: Verbandsliga Gruppe 2 2007/2008
Wen's interessiert: Ein Artikel aus der Rheinischen Post Kleve
Tischtennis
Rhenania will in die Oberliga
(RP) Tischtennis: Mit drei hochkarätigen Neuzugängen startet Verbandsliga-Neuling DJK Kleve in die Spielzeit. Saisonziel ist der Durchmarsch in die Vierte Liga.
Nach zehnjähriger Abstinenz bestreitet die erste Tischtennis-Herrenmannschaft der DJK Kleve am Sonntag, 2. September, wieder ein Verbandsligaspiel. Der souveräne Landesligameister, mit 44:0-Punkten aufgestiegen, peilt als Neuling aber nicht den Klassenerhalt an, sondern will die Liga nur als Durchgangsstation nutzen. Bereits in der übernächsten Saison möchte die Rhenania erstmals in der Vereinsgeschichte in der Herren-Oberliga an den Start gehen.
Quantensprung
„Da ist für uns ein Quantensprung“, kommentiert Abteilungsleiter Helmut Vehreschild die personelle Besetzung des Aufsteigers. Die niederländischen Gramser-Brüder Ronnie und André wechseln ebenso wie Martin Blume in die Bezirksklassen-Reserve, drei spektakuläre Neuverpflichtungen sollen für sportliche Höchstleistungen garantieren. Neue Nummer 1 der Rhenania ist Ewgenij Milchin, der zuletzt beim Regionalligisten TTV Ronsdorf im mittleren Paarkreuz hoch positiv spielte. Der 18-Jährige zählte in der Vergangenheit zu den stärksten Nachwuchscracks in Nordrhein-Westfalen, war als Schüler sogar Vierter der Bundesrangliste und Westdeutscher Vizemeister im Jungen-Einzel. Der gebürtige Russe, der in Düsseldorf lebt, konnte bereits international Erfahrung sammeln. Für die Nationalmannschaft Moldawiens startete er im Jahr 2000 bei der Schüler-Europameisterschaft und 2006 bei der Jugend-Europameisterschaft.
Erste polnische Liga
Aus der ersten polnischen Liga wurden gleich zwei Akteure verpflichtet: Jacek Koziarski ist 31 Jahre alt und trug zuletzt den Dress von GLKS Nardazyn. Mit einem Spielverhältnis von 26 Siegen und zehn Niederlagen hatte er die zehntbeste Bilanz seiner Klasse. Für AZS AJD Mustang Czestochowa ging Przemyslaw Korzec an die Tische. Der 32-jährige Pädagoge brachte es auf ein ausgeglichenes Spielverhältnis und ist die Nummer 3 in Rhenanias Verbandsligateam, das durch die Eigengewächse Jens Westerbeck (32), Johannes Kirchner (17) und Martin Gorczynski (16) komplettiert wird.
„Da haben wir schon eine schlagkräftige Truppe zusammen“, stellt Ismet Erkis fest. Der Uerdinger Zweitligaspieler, aus Rhenanias Talentschmiede hervorgegangen, hat als sportlicher Leiter seine Beziehungen spielen lassen und sämtliche Neuzugänge angeheuert. Am Wochenende traf sich das Team erstmals zu einem zweitägigen Trainingscamp in Kleve. Da gleich drei Linkshänder in der Sechs spielen, wurde viel Wert auf die Doppel-Zusammenstellung gelegt. „Wer Meister werden will, muss uns schon schlagen“, so Erkis.
Quelle: rp-online
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