Na ja, es gibt doch so etwas wie eine "Sportsprache", die einzig und allein über Regeln definiert ist, oder?
Wenn jemand, wie in diesem Fall Herr Prause auf Deutsch und Englisch lamentiert und der Schiedsrichter darin ein 'unerlaubtes Coaching' sieht, hat er das zu akzeptieren und die Klappe zu halten.
Zu fordern, sie (die Schiedsrichterin) solle das Gequake inhaltlich verstehen, ist absurd; denn dann müßte sie ja auch russisch, tschechisch, französisch, italienisch, japanisch, koreanisch usw. können.
Darüberhinaus allerlei selbsterfundene Zeichensprachen.
Da hilft auch das Argument nicht, mit ein wenig Englischkenntnissen der Schiedsrichterin hätte sich Prause wenigtens verteidigen können.
Wie denn? Ich rufe auf Deutsch 'kurz-kurz', oder 'parrallel' und sage der Dame dann auf Englisch 'I just said: 'fight'.
Prause hat irgendwelche Karten gekriegt und wußte genau, worum es geht.
Dann bepöbelt er die Schiridame auf chinesisch.
Das geht auch bei Fehlentscheidungen - die ich hier eher nicht sehe, denn es ist doch relativ deutlich sichtbar, ob jemand coacht oder nicht, daß weiß am allerbesten Prause selbst - nicht. (Siehe Daums dummes Gefasel).
Bei konsequentem Weiterdenken der 'Sprachforderung' müßte man übrigens auch eine solche auch von Spielern forden (bsw. könnte man ja argumentiern, daß man nicht verstanden hat, verwarnt worden zu sein).
Wahrscheinlich wäre die Weltsprache in diesem Fall aber Chinesisch.
Insofern ist Herr Prause ja bestens gerüstet.
