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Alt 04.09.2007, 09:45
hyde hyde ist offline
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AW: Prause beschimpft chinesische Schiedsrichterin

Zitat:
Zitat von stefan.s Beitrag anzeigen
Na ja, es gibt doch so etwas wie eine "Sportsprache", die einzig und allein über Regeln definiert ist, oder?

Wenn jemand, wie in diesem Fall Herr Prause auf Deutsch und Englisch lamentiert und der Schiedsrichter darin ein 'unerlaubtes Coaching' sieht, hat er das zu akzeptieren und die Klappe zu halten.

Zu fordern, sie (die Schiedsrichterin) solle das Gequake inhaltlich verstehen, ist absurd; denn dann müßte sie ja auch russisch, tschechisch, französisch, italienisch, japanisch, koreanisch usw. können.
Darüberhinaus allerlei selbsterfundene Zeichensprachen.

Da hilft auch das Argument nicht, mit ein wenig Englischkenntnissen der Schiedsrichterin hätte sich Prause wenigtens verteidigen können.

Wie denn? Ich rufe auf Deutsch 'kurz-kurz', oder 'parrallel' und sage der Dame dann auf Englisch 'I just said: 'fight'.

Prause hat irgendwelche Karten gekriegt und wußte genau, worum es geht.
Dann bepöbelt er die Schiridame auf chinesisch.

Das geht auch bei Fehlentscheidungen - die ich hier eher nicht sehe, denn es ist doch relativ deutlich sichtbar, ob jemand coacht oder nicht, daß weiß am allerbesten Prause selbst - nicht. (Siehe Daums dummes Gefasel).

Bei konsequentem Weiterdenken der 'Sprachforderung' müßte man übrigens auch eine solche auch von Spielern forden (bsw. könnte man ja argumentiern, daß man nicht verstanden hat, verwarnt worden zu sein).
Wahrscheinlich wäre die Weltsprache in diesem Fall aber Chinesisch.

Insofern ist Herr Prause ja bestens gerüstet.
Es zeugt schon von Dreistigkeit, nach einer roten Karte bei einem weiteren Spiel bei der gleichen Schiedsrichterin sein Coaching-Verhalten nicht zu ändern. Aber nach dem Spiel - also nicht aus dem Affekt heraus - offensichtlich überlegt in chinesisch, weil die Schiedsrichterin die Beleidigung wohl in Deutsch oder Englisch nicht verstanden hätte - so eine Tat zu begehen, kann arbeitsrechtlich Konsequenzen haben, besonders bei einem Arbeitgeber, der auf Anstand und Fairness immer großen Wert gelegt hat.
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