|
AW: offene Turniere (Sachsen)
Die Begrenzungsproblematik ist sicherlich äußerst schwierig, zumal es viele Spieler gibt, die in der 1. Mannschaft ihres Vereines spielen, aber genauso gut locker einige Ligen weiter oben positiv spielen würden. Im Gegenzug gibt es aber auch Mannschaften, die notgedrungen vor allen in unteren Paarkreuzen spielschwächere Spieler aufbieten müssen, die dann als Füllstoff agieren und mit der jeweiligen Liga eigentlich völlig überfordert sind.
Wenn man ein Turnier z.B. auf 1.BL begrenzt, ists doch völlig klar, dass ein oberes Pk der 1.BL in den meisten Fällen deutlich stärker ist als viele untere Pks der LL.
Was ich damit sagen will ist, dass gerade wenn man Spieler kennt und eine halbwegs leistungsbezogene Einordnung möglich erscheint, man nicht stur nach Ligenzugehörigkeit einordnen sollte.
Was den geschilderten Fall betrifft, so haben wir in diesem Jahr die gleiche Erfahrung in Böhlen gemacht, wo wir ebenso einen Jugendbezirksligaspieler am Start hatten. Allerdings war hier eine Einordnung in die C-Klasse problemlos möglich und leistungsmäßig auch nicht abwegig (von 40 Mannschaften wurde unser Team mit dem Jugend-BL-Spieler 31.). Eine Einordnung in die Herrenbezirksligen finde ich da für einen Jugendspieler, der bislang "nur" in der Jugendbezirkliga spielte, völlig übertrieben und da verwunderts mich auch nicht, dass in der Vorrunde lediglich ein 0:3 und 0:9 zu Buche stand.
Das man durch solche Aktionen im nächsten Jahr die Teilnehmerzahl nicht gerade steigert dürfte wohl auch klar sein...
|