In Klaus Apitz' Artikel ist so ziemlich alles verbandslastig oder falsch.
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Wenn Vereine rücksichtslos ihre Eigeninteressen durchsetzen wollen, so schaffen sie dies auch.
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Ob es allen betroffenen Vereinen nur um ihre Eigeninteressen geht, ist nicht sicher zu beantworten. Es geht immerhin auch um die Bereitstellung von starken Trainingspartnern für die Jugendlichen, um die Gleichbehandlung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, um die Einhaltung bzw. Einhaltbarkeit von laufenden verträgen und um die Art und Weise der Einführung von Neuerungen durch den Verband.
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Wie bisher der TTC Eilenburg und andere Clubs, die sich nicht darum scheren, welchen Schaden sie anrichten.
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Die Verbände scheren sich ja wohl noch viel weniger darum, außerdem ist die Frage, ob eine "haltbare" Ausländerregelung tatsächlich ein Schaden wäre und genau diese fordern die Vereine ja.
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[B]Eilenburg wurde auf diese Tour von einem deutschen Gericht die Meisterschaft beschert. [B]
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Falsch ! Eilenburg wurde auf sportlichem Wege Meister. Die Zulässigkeit ihrer Aufstellung wurde ihnen vom Gericht bestätigt, kampflose Punkte haben sie nicht bekommen.
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Das ist bitter für die Schmetterkünstler, die in sinnlose Wettkämpfe geschickt werden.
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Sinnlos nur, wenn sportliche Ergebnisse am grünen Tisch anders gewertet werden, dies praktiziert lediglich der Verband, kein Gericht und kein Verein.
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Wer will solche Spiele sehen, welcher Sponsor setzt auch nur eine Mark bei solchen Verhältnissen? Und der Rechtsstreit hat 15 000 Euro an Kosten verursacht, aufgebracht durch Mitgliedsbeiträge. Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. Was ist bloß los mitten unter uns, wenn selbst im Sport blanker Egoismus über den Gemeinschaftssinn triumphiert?
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Das Problem mit den Sponsoren haben die Vereine weil der Verband unfähig ist, eine richtige Regelung zu beschließen, die auch einer Prüfung durch Gerichte standhält, dann aber stur genug ist, seine Position entgegen aller Vernunft durchsetzen zu wollen.
Die entstandenen Kosten sollten die betreffenden Funktionäre selbst tragen, dann würden sie verantwortungsvoller mit den Mitgliedsbeiträgen umgehen und mehr nachdenken statt Macht ausüben zu wollen.
Das Ende dieser Problematik ist erst dann in Sicht, wenn sich auf Seiten der Verursacher, den Verbänden, etwas bewegt.
Was ist mit dem Gemeinschaftssinn der boykottwilligen Vereine ? Vielleicht sehen sie sich selbst auch irgendwann im Recht wenn der verband gegen sie vorgeht, dann hoffen sie bestimmt auch auf Rückhalt.