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Alt 06.09.2007, 08:29
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AW: Offene Berliner Meisterschaften

Ich finde es erst einmal sehr positiv, dass wir einen Aktivensprecher haben, der sich ausgesprochen konstruktiv einbringt. Das war bisher in den seltensten Fällen so.
Zur Sache: Eine "Offene Berliner Meisterschaft" sollte auf jeden Fall ausprobiert werden, am besten zwei Mal, dann kann man entscheiden, ob das Projekt gescheitert ist oder erfolgreich war. Eine vorgeschaltete Quali entfällt dann natürlich, insoweit muss den spielstarken Spielern entgegen gekommen werden, und zwar gehören zu diesen Spielern nicht nur unsere Top-Leute, die zur Not über die Joola-Rangliste 1 bis 100 qualifiziert sein könnten, sondern die Aktiven mit Regional-/Oberliga-Spielstärke. Es hat sich ja gezeigt, dass Spieler dieses Niveaus kaum noch zu einer Vorrangliste zu bewegen sind. Man siehe nur das beschämende Teilnehmerfeld des vergangenen Wochenendes an einem eigentlich perfekten Termin.
Ob dann tatsächlich eine Vielzahl solcher Spieler zu einem Start zu bewegen sein wird, muss abgewartet werden. Spielen bei einer solchen Meisterschaft also Spieler von TeBe, SCC, CfL mit, die bei der Vorrangliste nicht zu sehen waren ?
Nachzudenken wäre vielleicht auch über Preisgelder, was ein Anreiz für stärkere Spieler sein könnte und wohl über eine höhere Teilnehmerzahl zu finanzieren wäre. Sind diese Spieler aber bereit, ein - bedingt durch die höhere Teilnehmerzahl - längeres Wochenende in Kauf zu nehmen ?
Das Argument, dass es organisatorisch nicht zu bewältigen ist, lasse ich zumindest nicht gelten. Es finden auch sonst große Turniere mit hohen Teilnehmerzahlen statt, die zudem oft noch im Gruppen-Modus starten. Es entstehen in den ersten Runden natürlich größere Wartezeiten (Beispiel: bei einem 128er-Feld bräuchte man bei 16 Tischen 4 Durchgänge, also etwa zweieinhalb Stunden, um das Feld zu halbieren, für den nächsten Durchgang dann die Hälfte der Zeit, womit man dann aber schon bei nur noch 32 Teilnehmern wäre), das wäre aber ab Samstag nachmittag schon kein Thema mehr.
Sinn der Sache ist es ja sicher, sowohl viele Aktive als auch viele Zuschauer in die Halle zu bekommen, also dieses Wochenende zu eine Art Stelldichein der Berliner Tischtennisgemeinde zu machen. Eine offene BEM könnte eine gute Idee sein. Allerdings: Was sagen die Historiker ? Aus irgendeinem Grund muss dieses Modell ja auch mal abgeschafft worden sein.
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