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Zitat von CWRF
Ich finde es erst einmal sehr positiv, dass wir einen Aktivensprecher haben, der sich ausgesprochen konstruktiv einbringt. Das war bisher in den seltensten Fällen so.
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Da muss ich Christoph erstmal völlig recht geben, ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal von einer Aktion des Aktivensprechers auf Eigeninitiative gehört habe (vielleicht gab es mal eine, die mir aber nicht zu Ohren gekommen ist?)! Auf jeden Fall schonmal vorab ein dickes Lob an Borchi, find ich gut!
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Zur Sache: Eine "Offene Berliner Meisterschaft" sollte auf jeden Fall ausprobiert werden, am besten zwei Mal, dann kann man entscheiden, ob das Projekt gescheitert ist oder erfolgreich war.
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Auch hier muss ich Christoph zustimmen, einen Versuch ist es wert! Aber damit dieser Versuch überhaupt eine Chance auf Erfolg hat, muss natürlich auch ein angemessener Austragungsort gefunden werden, sonst wird aus dieser Idee definitiv eine Totgeburt. Die Sömmeringhalle (wie oben schon angesprochen) war dafür sicherlich sehr gut geeignet, da sie die nötige Größe hat, ausreichend Zuschauerplätze bietet (mit direktem Zugang zur Spielfläche, denn der Großteil der Zuschauer sind sicherlich immer noch die Spieler selbst), ein professioneller Imbiss integriert ist und auch (bei ausreichender Teilnehmer-/Zuschauerzahl) auch das richtige "Flair" bietet.
Im Sportforum Hohenschönhausen fehlt auf jeden Fall der professionelle Imbiss und ob dort das noch aus der Sömmeringhalle bekannte "Flair" bei etwas besser gefüllter Halle aufkommt, müsste auch erst noch bewiesen werden. Die letzten Meisterschaften hatten davon zumindest nicht den leisesten Ansatz (ein weiterer Nachteil ist sicherlich auch, dass man im Gegensatz zu Sömmeringhalle vom Imbiss aus nicht in die Halle sehen kann).
Sonst fallen mir spontan keine passenden Alternativen ein, außer natürlich der Velomax-Hallen!

Ideal wäre natürlich die Max-Schmeling-Halle, da hier in den Nebenhallen noch eine Einspielmöglichkeit geschaffen werden könnte. Ansonsten könnte man bei den anderen Hallen ja noch überlegen, ob benachbarte Vereine (bei der Sömmeringhalle beispielsweise die beiden Hallen in der Nehringstraße) ihre Halle zumindest vor dem Turnierbeginn noch zum Einspielen zur Verfügung stellen könnten.
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Das Argument, dass es organisatorisch nicht zu bewältigen ist, lasse ich zumindest nicht gelten. Es finden auch sonst große Turniere mit hohen Teilnehmerzahlen statt, die zudem oft noch im Gruppen-Modus starten. Es entstehen in den ersten Runden natürlich größere Wartezeiten (Beispiel: bei einem 128er-Feld bräuchte man bei 16 Tischen 4 Durchgänge, also etwa zweieinhalb Stunden, um das Feld zu halbieren, für den nächsten Durchgang dann die Hälfte der Zeit, womit man dann aber schon bei nur noch 32 Teilnehmern wäre), das wäre aber ab Samstag nachmittag schon kein Thema mehr.
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Das Organisatorische bezüglich des Turnierablaufs sollte tatsächlich noch das kleinste Problem darstellen. Wie von Christoph schon dargestellt, kann man das Feld relativ schnell dezimieren. Christoph hat die Damen jetzt zwar nicht in seine Berechnung mit einbezogen, aber ich denke, über ein 64er-Feld werden wir dort sowieso kaum kommen, oder? Man müsste natürlich schon recht früh starten (um 10 oder 11 Uhr am Samstag) und um weitere Zeit zu sparen, kann man sowohl den Zeitplan etwas straffen (indem beispielsweise für die ersten zwei Runden keine festen Ansetzungen für jedes Spiel angegeben werden, sondern nur der Tisch und sobald das vorhergehende Spiel dort beendet ist, das nächste Spiel beginnen kann oder ähnlich) oder auch darüber nachdenken, die ersten zwei Runden nur über drei Gewinnsätze spielen zu lassen. Den ersten Turniertag schon auf den Freitag zu legen und an diesem Tag bereits Spieler ausscheiden zu lassen, wäre meiner Meinung nach in Hinblick auf Bastis ursprüngliche Idee in jedem Fall kontraproduktiv.
Eventuell wäre eine Gruppenphase zu Beginn des Turniers für die etwas schwächeren Spieler interessant, damit sie die Chance haben, gegen einen wirklich starken Spieler anzutreten, aber dann nicht gleich nach einem Spiel aus dem Turnier geflogen sind. Ob das allerdings zeitlich noch machbar ist (das wären bei drei Gewinnsätzen dann etwa vier Stunden für die erste Halbierung des Teilnehmerfelds), wage ich vorsichtig zu bezweifeln.
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Sinn der Sache ist es ja sicher, sowohl viele Aktive als auch viele Zuschauer in die Halle zu bekommen, also dieses Wochenende zu eine Art Stelldichein der Berliner Tischtennisgemeinde zu machen. Eine offene BEM könnte eine gute Idee sein. Allerdings: Was sagen die Historiker ? Aus irgendeinem Grund muss dieses Modell ja auch mal abgeschafft worden sein.
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Ich vermute mal aus Zeit- und eventuell auch Platzmangel. Und so gut diese Idee jetzt auch ankommen mag, nach vielen Jahren verliert diese Variante vielleicht auch wieder ein wenig seinen Reiz und man will mal wieder etwas Neues ausprobieren.
Aber, wie ich schon zu Beginn meines kleinen Romans hier schrieb, ich finde die Idee gut und würde sie voll unterstützen. Bin auch gerne bereit mich an der Planung zu beteiligen, sofern ich selbst dann noch teilnehmen darf!
Gruß,
Stefan
P.S.: Wird in dieser Saison schon definitiv keine Mixed-Konkurrenz mehr ausgespielt? Das finde ich eigentlich sehr schade und ich würde fast denken, dass es bei einer offenen Berliner Meisterschaft einen zusätzlichen Anreiz für so manches "Tischtennis-Pärchen" bieten würde.