Zitat:
Zitat von stefan.s
Sorry, aber da mir deine Beiträge oft positiv auffallen ('Beinzipfelmodus') dann doch 'ne Frage statt der sofortigen Kritik.
Ich hatte die Sache so verstanden, daß diese Firma Geld verdienen wollte mit TT, dann vermutlich festgestellt hat, daß das so nicht funktioniert - weder qualitativ noch quantitativ - und jetzt 'nen Rückzieher macht, diesen aber als Dienst am Zuschauer verkauft. Ist dem so?
Sowas sollte man als seriöser Finanzberater nicht machen, oder?
P.S. Den 'Sturm im Wasserglas' las ich gerade erst, da gehen wir absolut konform.
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Ich sehe die Situation folgendermaßen. Es gab nicht genügend Interessenten für das Abo, deshalb wollte man keine vertragliche Bindung und vermutlich mehr Geld durch Sponsoren gewinnen. Momentan entstanden wahrscheinlich mehr Ausgaben als Einnahmen. Deshalb verringert man jetzt erst mal die Ausgabenseite. Es könnte durchaus der erste Schritt dazu sein, das ganze komplett einzustellen.
Dass eine Firma das dann möglichst positiv formuliert, entspricht durchaus der üblichen Vorgehensweise. Auch Finanzberater kommentieren ihre Entscheidungen in der Vergangenheit nicht schonungslos ehrlich.
Ich frage mich was die Leute die sich negativ geäussert haben von Contenthouse erwarten.
- sollten sie wirklich trotz besseren Wissens weitermachen?
- hätten sie die Finanzdecke durch das Abo stärken sollen, auch dann wenn sie damit eine nachteilhafte vertragliche Bindung eingegangen wären.
- sollten sie jetzt schonungslos ehrlich sein und damit ihr Image verschlechtern, obwohl das Projekt TT-Übertragung vermutlich nur ein unbedeutender Teil der Aktivitäten der Firma ist und die Unmutsäußerungen kaum in die Allgemeinheit gelangen?
Es sind einige viele Annahmen bzgl. der Situation und der Firmengröße von meiner Seite. Sollten diese stimmen, würde ich das Verhalten von Contenthouse als absolut vernünftig einschätzen.