Hoi zäme
Vielen Dank für die bisherigen Antworten. Ich mag es, wenn möglichst viele erfahrene Leute was beitragen.
@ noppen-jedi und weltklasse
Das Bestimmen der Shorehärte gestaltet sich sehr schwierig. Es wird manuell gemessen und der eindringende Stift braucht einen gewissen Spielraum von ca. 6 mm. Da der Schwamm dünner ist, müsste ich ihn erst vom OG lösen und aufeinander schichten. Dazu müsste ich die Beläge zerstören, was nicht sehr sinnvoll ist. Darum hab ich den Schwamm gefühlt und nur die Differenz zwischen Schwammseite und Belagseite hochgerechnet. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Messen nach Shorehärte B völlig andere Werte gibt als in den Kategorien beschrieben sind. Shorehärte hat kein Mass, also kein Grad (°) und besteht nur aus einer Zahl. Was uns die Hersteller verklickern könnte genauso gut, die Elastizität sein, die glaub ich tatsächlich in Grad ° angegeben wird.
@ noppen-jedi und xybot
Ich bin dafür, dass wir uns auf fünft Werte beschränken, weil das irgendwie noch fassbar ist für alle. Ich denke auch, dass auf die Angabe der Härte von den Obergummis verzichtet werden kann und tendiere zu Kais Vorschlag.
Belagskala
B++ OG ist deutlich härter wie der Schwamm
B+ OG ist härter als der Schwamm
B0 OG und Schwamm verhalten sich neutral
B- OG ist weicher wie Schwamm
B-- OG ist deutlich weicher wie Schwamm.
Holzskala
H-- = **-79 Biegefestigkeit = sehr elastisch=H
H- = 80-84 Biegefestigkeit = elastisch
H0 = 85-89 Biegefestigkeit = neutral
H+ = 90-94 Biegefestigkeit = fast-steif
H++ = 95-** Biegefestigkeit = sehr steif
Kombinationen
B++ mit H--
B+ mit H-
B0 mit H0
B- mit H+
B-- mit H++
@noppen-jedi
Das System sagt eigentlich noch nichts aus über die tatsächlich verwendeten Schwammhärten. Wer es beim Schuss-/Konter-Spiel schneller mag wählt z.b. eine härtere OG/Schwamm-Kombi vom Typ 0. Ich denke, dass das Gesamtgewicht des Schlägers auch noch eine Rolle spielt. Ist das Holz sehr schwer, wird man wahrscheinlich auf Medium-Beläge zurückgreifen. Wie immer, wird die Materialsuche mit dem Holz beginnen müssen, weil dadurch schon einiges festgelegt wird.
@Hurz67
Du hast absolut recht mit deinem Einwand zu Balsaholz. Wir müssen das auf die klassischen Hölzer inkl. solche mit Kunsstoffschichten eingrenzen. Wie ich am Beispiel vom Vergleich zwischen Bryce und Ekrips gezeigt habe, hat nicht automatisch der Ekrips mit ca. 38° einen hohen Ballabsprung gegenüber dem Bryce. Weil das OG des Ekrips gegenüber dem Schwamm doch deutlich härter ist, kommt es auch zu einem flachen Ballabsprung. Danke auf jeden Fall für den Hinweis auf die korrekte Ausdrucksweise.
Gruss, Martin