Zitat:
Zitat von Baylon2000
Diskussionswürdig sind alle Entscheidungen bei denen es eine Alternative gibt. Es steht jedem zu, eine andere Meinung zu haben.
Wenn man glaubt, dass die Argumente willkürlich gewählt werden, dann hat man die Nominierungsphilosophie des TTVNs nicht verstanden und die Gründe dafür erst recht nicht.
Diese Nominierung ist sicherlich diskussionswürdig, aber sie ist auch transparent und nachvollziehbar.
Warum Kaderspieler auf EINZELNEN Veranstaltungen schlechter abschneiden, hat vielfälltige Gründe. Fred und Alex waren auf dieser Veranstaltung besser - das stimmt. Yannick Dohrmann gewinnt am Samstag nur drei Sätze und am Sonntag alle Spiele. Wie geht das? Vielleicht hat er einen Zwillingsbruder. Wenn nicht, gibt es Gründe dafür und diese sind nicht in der absoluten Spielstärke zu finden. Aus dem Internat ist er wegen des Ergebnisses am Samstag auch nicht geflogen.
Über eine Saison hinweg relativieren sich Ergebnisse meistens...
So ist das nunmal im Sport.
Übrigens: Christian Wörns war nicht bei der WM... Vielleicht sollte man Trainern mal vertrauen, dann wäre Klinsi auch noch Bundestrainer.
|
Was du hier schreibst ist schon ein starkes Stück. Es wird seit Menschengedenken im TTVN NOMINIERT, nicht QUALIFIZIERT.
Diese Nominierungskriterien sind seit ehedem NICHT transparent, es war IMMER schon so, daß man als Nichtkaderspieler auf solchen Veranstaltungen BESSERE Leistungen bringen mußte als Kaderspieler.
Bedenkt man dabei noch, daß das auch für solche Spieler gilt/galt, die eine Kadereinladung aus persönlichen Gründen nicht wahrnehmen/wahrgenommen haben, weiß man, welch' Geistes Kind diese 'Nominierungspraxis' ist.
Es ist doch so, daß die Trainer ihre eigene Kaderberufung offensichtlich ex post auch noch rechtfertigen.
Auch das von einem Vorredner beschriebene 'überprofessionelle' Coachen der eigenen Schützlinge ist bisweilen peinlich.
Das kennt man ja sonst nur von 'Eltern'.
Aber wie du ganz richtig schriebst, die Trainer verlören ja ihren Job, würden sie nicht die Besten mitnehmen.
Und wer die 'Besten' sind bestimmen sie durch Kaderberufung - so weit so gut und richtig. Wenn Kaderspieler dann aber PERMANENT (nicht die gleichen Spieler) auch bei Mißerfolgen berufen werden...
Mir wär' das als Trainer peinlich; und ob's den Sportlern, diesen wie jenen, förderlich ist, wage ich mal zu bezweifeln.