Irgendwie steh' ich auf dem Schlauch. Sollten 4er Teams
grundsätzlich stärker sein, hieße das ja, dass ich das allgemeine Niveau (über
alle Mannschaften) durch Reduzierung von 6er - auf 4er-Teams steigern könnte.
D.h. jeder einzelne Spieler spielt absolut besser.
Wenn dem so wäre, sollte man die Bundesliga auf 2er-Teams umstellen, um endlich den Angriff auf die Großmacht China zu starten.

Unbestritten ist aber, dass eine Umstellung auf 4-er Teams durchaus zu Verwerfungen in der Tabelle führen würde. Ausgeglichene Mannschaften mit starkem hinteren Paarkreuz würden im Vergleich zu Teams mit starkem vorderen, aber schwachem hinteren Paarkreuz schlechter gestellt werden.
In Summe dürfte sich aber gemäß des Energieerhaltungsatzes an der absoluten Spielstärke nichts ändern.
Mathematisches Beispiel:
1 Liga mit 12 6-er Mannschaften = 72 Spieler
Vergebe ich für jeden Spieler gemäß seiner Spielstärke eine Wertungsziffer (z.B. gemäß Joola-Rangliste) so haben diese 72 Spieler in Summe meinetwegen 1000 Punkte.
Stelle ich jetzt auf 4-er Mannschaften um, kann ich theoretisch eine 18-er Liga mit eben diesen 72 Spielern bilden. In Summe haben die nach wie vor aber diese 1000 Punkte.
Verwerfungen werden sich in der Praxis ergeben durch unterschiedliche Gewichtung der Doppel, bzw. weil eben bestimmte Leute aus dieser Liga herausfallen werden. Dies kann aber spielstärkemäßig in beide Richtungen ausschlagen. Vom Modellfall abgeleitet, dass alle 72 Spieler sich dann auch in 4er Mannschaften wiederfinden, muss man davon ausgehen, dass die Spielstärke absolut erhalten bleibt, wenn auch mit anderer Verteilung auf die Mannschaften.