
24.09.2007, 19:32
|
|
registrierter Besucher
Forenmitglied
|
|
Registriert seit: 18.07.2005
Ort: Essen
Alter: 53
Beiträge: 116
|
|
|
AW: Bommern - Iserlohn 7:9
Zitat:
Zitat von DeViL
Abend...
da ja keiner hier etwas zu diesem Spiel schreibt, mach ich das dann mal. In diesem Sinne....
_-=DeViL=-_ 
|
Hallo DeViL,
Wombat hatte schon in Beitrag 384 was geschrieben und der TT-noob hatte in Beitrag 388 den artikel von der Hompage von Bommern reinkopiert.
Damit es noch einen 4 Bericht von dem Spiel gibt kopiere ich noch den Artikel von der Homepage von Iserlohn rein.
Zitat:
Spitzenspiel hielt alles, was es versprach / Wertvoller 9:7 Sieg für die SG Post I
André Hegendorf war in Bommern der überragende Mann - Auch D. Sparding überzeugend
(Fu) SV Bommern I - SG Post Iserlohn I 7:9
Dieses mit Spannung erwartete Spitzenspiel hielt alles, was es versprach. Vor einer guten Zuschauerkulisse entwickelte sich ein Spiel, was an Spannung und Qualität, aber auch Fairness keinerlei Wünsche offen ließ. Am Ende dieses 3 1/2-stündigen Krimis durften allerdings allein die Waldstädter jubeln, hatte man doch beim vermutlich größten Meisterschaftskonkurrenten mit 9:7 einen wahrscheinlich ungemein wertvollen Sieg errungen. Damit untermauerte man die eigenen Meistertitel-Ansprüche auf beeindruckende Weise. Auch wenn man sich gerade erst in der Anfangsphase der Saison befindet und es noch etliche schwere Aufgaben zu bewältigen gilt (Meinerzhagen, Letmathe) - dieser nicht unbedingt erwartete Erfolg wird dem Team sicher enormen Auftrieb geben. Jetzt kann man erst einmal beruhigt als alleiniger Tabellenführer in die kurze Wettkampfpause gehen.
Es war sicher eine großartige Mannschaftsleistung, aber dennoch muss man an dieser Stelle André Hegendorf herausheben, der im Einzel wie im Doppel ungeschlagen blieb. Er präsentierte sich in bestechender Form, war auf die Minute topfit und ließ mit wirklich beeindruckenden Leistungen im Einzel wie auch im Doppel nichts anbrennen. Mit derartigen Vorstellungen sollte er an dieser Position eigentlich nichts verlieren können. Einen hohen Anteil am Gesamtsieg hatte aber auch Daniel Sparding. Zwar hatte man ihm einen Sieg gegen Jentsch zugetraut, nicht aber gegen den schwer zu spielenden Kaib. Da konnte man am Ende darüber hinwegsehen, dass man mit M. Janasik und S. Panic zwei Spieler ohne Einzelerfolg in den eigenen Reihen hatte.
Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Waldstädter. Becker/Hegendorf hatten gegen Loer/Jentsch eigentlich nie wirkliche Probleme, derweil Panic/Sparding gegen Knoll/Priestley nicht den Hauch einer Chance hatten. Ein ungemein spannendes Spiel entwickelte sich beim dritten Doppel. Nach einem 1:1 Zwischenstand sah es bei einem 4:10 Rückstand eigentlich ganz schlecht aus, aber das Unglaubliche geschah: mit 13:11 holte man sich diesen Durchgang. Das war wichtig, denn im folgenden 4. Durchgang stand man nicht besonders gut und musste den erneuten Ausgleich hinnehmen. Im entscheidenden 5. Durchgang jedoch spielte man ein wenig selbstbewusster und gewann schließlich mit 11:7, was gewiss eine winzige Vorentscheidung darstellte. An der Spitze gab es im ersten Durchgang den erwarteten Ausgang. Becker ließ den gewiss nicht schwachen Priestley glatt stehen, während Panic gegen den starken Knoll mit 1:3 den Kürzeren zog. Auch in der Mitte lief alles normal. Hegendorf blieb Hagedorn ohne Satzverlust, während Janasik trotz einer keineswegs schwachen Vorstellung die Stärke von Loer anerkennen musste. Unten dann das gleiche Bild: Gamilec überraschte Kaib mit dem Gewinn des ersten Satzes, hatte aber in den nächsten eigentlich keine rechte Chance mehr. Sparding dagegen blieb siegreich, er holte quasi einen "Pflichtsieg" gegen Jentsch. Am oberen Paarkreuz gab es dann allerdings zwei Niederlagen. Becker kam gegen Knoll nicht zurecht und verlor in vier Sätzen, derweil Panic mehr an sich selbst scheiterte denn an Priestley, aber es will bei Iserlohns Nr. 2 einfach nicht laufen... damit lag man erstmals zurück (5:6) und eine Punkteteilung schien letztlich nicht ausgeschlossen. Im mittleren Paarkreuz trennte man sich wieder Remis. Hegendorf verpatzte zwar gegen Löhr den ersten Satz total, drehte dann aber gewaltig auf und ließ dem vorjährigen Oberligaspieler keine Chance. Insgeheim hoffte man auf einen Sieg von Janasik gegen Jentsch, aber daraus wurde dann doch nichts, da sich der Bommeraner dann doch als zu stark erwies. 6:7 also aus der Sicht der Waldstädter, aber man war guten Mutes und setzte auf das untere Paarkreuz. Und das enttäuschte nicht: Gamilec hielt Jentsch erwartungsgemäß relativ sicher nieder, und da Sparding auch Kaib niederkämpfen konnte (und das durfte man keineswegs erwarten), war der Jubel riesengroß und man hatte sich vor dem Abschlussdoppel eine 8:7 Führung zurück erkämpft - ein Punkt war also schon sicher. Was dann vor allen Dingen Hegendorf im Abschlussdoppel zeigte, war allererste Sahne! Gegen Knoll/Priestley bot unser Spitzendoppel eine ungemein starke Leistung und gewann schließlich in vier Sätzen - damit stand der knappe 9:7 Gesamterfolg gegen die enttäuschten Hausherren fest. Wenn jetzt noch Panic zu seiner gewohnten Form zurückfindet, sollte man eigentlich nur sehr schwer zu schlagen sein....allerbeste Aussichten also derzeit für den Tabellenführer. Bommern nahm die Niederlage in fairer Weise hin und erkannte die Leistung der Postler an...auch in der "dritten Halbzeit" herrschte ein angenehmes Klima. Iserlohn spielte in Bommern komplett mit Becker, Panic, Hegendorf, Janasik, Sparding und Gamilec.
|
Gruß, Dieter R.
__________________
Hobby-Spieler aus Leidenschaft!!!
|