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Zitat:
Zitat von martinspin
Je älter die Stigas werden, umso besser spielen sie sich in der Regel. Ich persönlich mag die Hölzer zwischen 50er und 60er mit grossem Schlägerkopf. Diese Hölzer sind rar und gute Exemplare haben ihren Preis. Zum Spielen sind sie jedoch einmalig.
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Na ja. Ich seh's wie gesagt 'n bissl anders: Die betagten Biester aus den Fünfzigern und frühen Sechzigern waren mir stets zu heavy - häufig um die 100 Gramm und in Kombination mit dickeren Belägen auf den Riesenflächen schnell bei 195 bis Ü200 Gramm Gesamtgewicht.
Selbst unter Spitzenspielern, die regelmäßig die Hantel schwingen, wurden u. werden in der Mehrheit Modellreihen mit moderat vergrößertem Blatt zwischen Mitte der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre bevorzugt. - Ausnahmen wie der Ungar Tibor Klampar bestätig(t)en die Regel.
Neben der Power im Arm und der Macht der Gewohnheit spielt hier übrigens auch die Schlägerhaltung eine nicht zu unterschätzende Rolle:
So hatte mir vor einigen Jahren der gute Mr. Immamura - Butterfly Materialexperte u. Chefentwickler - mal bei einem Plausch am Rande der Internationalen Deutschen in Karlsruhe erklärt, dass der innovationsfreudige Klampar (welcher ja bekanntlich zusammen mit Istvan Jonyer Ende der Siebziger das Frischkleben erfand) vor allem aufgrund seiner eigenwilligen Technik in der Lage sei, derartige Monsterkeulen zu bändigen:
Denn der Ungar stellte den Schlägerkopf beim Ausholen oft nach oben und erhielt dadurch keinen derartig weit außen liegenden Schwerpunkt wie andere Spieler. Für Normalbegabte und Bilderbuchtechniker aller Klassen jedoch kaum kopierbar - und diese Extremteile daher wie gesagt häufig unspielbar...
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