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AW: Kaiser Franz des Tischtennis
Gruss ihr duldsamen Leser und hoffentlich auch Leserinnen,
Zu Schakan:
Dich muss ich mal wirklich kennenlernen, um dir mal zumindestens die Grundzüge der Interpunktion und Rechtschreibung beizubringen.
Im Übrigen weiss, jeder der mich meint zu kennen, dass ich akute Schlafstörungen habe, und wohl daher nicht so ganz sauber bin, was meine geistigen Ergüsse angeht. Desweiteren ist über mich auch noch bekannt, dass ich jeglichen Alkohol abgeschworen habe, aber bei deinem Beitrag - so glaube ich innerlich - sollte ich mal wieder anfangen.
Willst Du mein Schüler werden ? Ich bekehre dich zur dunklen Macht des Materialspielers und Du wirst über proportionale Kraftentwicklung nach meinem verschärften Training verfügen, allerdings nur, wenn ich dich mit meiner Noppe kitzeln darf. Habe mich in deinem Verein mal ein bisschen über dich umgehört und man konnte mir versichern, dass Du ein "absoluter Checker was Frauenaufreissen angeht" bist. Ist dies wahr oder bin ich lediglich einem Gerücht aufgesessen ? Falls dies stimmt, musst Du mir mal Nachhilfeunterricht erteilen, da ich es brutal nötig habe. Jedoch könnten wir uns beide auch mit unseren Schlägern übel herrichten und somit als "Showact" tiefgreifende Einblicke in unsere Psyche vermitteln. Dies würde bestimmt den wehrten Forumsleser - den einen oder anderen zumindestens - wohl eklatan gefallen.
Habe ja - wie jeder treue Leser hier weiss - die eine oder andere Herdame noch nicht erobern können und brauche auf jeden Fall ein bisschen Unterstützung in Sachen "Aufrisstechnick". Da fällt mir ein, dass wir auch ein sog. "Crash-Kurs-Seminar" darüber abhalten könnten, dies nur dann, wenn Du ein paar feminine Probantinnen in das Audimax bringen könntes. Wir wollen ja schließlich sehen, ob Du als mein strenger und harter Prof., mir als gelehriger und unterwürfiger Student noch was beibringen kannst. Ansonsten müssen wir es - wie bisher hier üblich - so deklarieren, dass ich dein strenger und dominanter Meister und Du mein untewürfiger Schüler bist. Also eine klare, aber faire, Rollenstruktur. Ein - soziologische Betrachtung ausgehender Faktor in unserer heutigen Zeit implizit - Rollentauch und Wertewandel inklusive. Da will ich mal nicht so sein, Du kleiner Spitzbube !
Zu Allgemein:
Wir haben nunmehr die 90.000 Hit-Grösse überschritten, juhu !
Dies sollte uns nunmehr als vorher ein Ansporn sein unsere Beiträge hier in diesem Thread kontroverser und liebevoller als im Normalzustand zu schreiben. Dies heißt nicht, das man den Kommunikationspartner beleidigen sollte, vielmehr sollte man mehr als sonst auf die sensiblen Seiten eingehen. Beispielsweise sollte man mal den lieben und alten Sokar fragen, wie´s ihm den heute in der kleinen weissen Zelle ergangen ist fragen bzw. ob er heute schon seine Elektroschocktherapie gut überstanden hat nachfragen. Das Leben ist so komplex und rauh, da sollten wir Forumsrezipienten und Forumsschreiber mehr als sonst um den gegenüberliegenden Partner sorgen und mal nach seinen Belangen und Bedürfnissen orientieren.
Ach übrigens, nicht das ich es vergesse meine liebe Ruhmannsfeldener:
Durch einen gewissen technischen Ausfall in meinem Hatakschiff, sieht es ziemlich schwierig aus, dass meine Teilnahme an diesem Samstag in Ruhmannsfelden beim Punktspiel gegen Rain/Lech stattfindet. Daher benötige ich wohl ein Ersatztransport in unseren erwürdigen und geheiligten Gebetstempel des Sokar. Ein kleiner Anruf von euch, so ca. gegen 18 Uhr am Donnerstag, wäre echt super nett. Das schlimmste kommt ja jetzt, mein Ringtransport ist auch defekt, somit geht - selbst auf diese kurze Distanz zwischen Nitu und Ruhmannsfelden - nicht mal das ! Ein ärgerlicher Zustand.
Stop, ich habe eine Vision:
Ein kalter Wüstendsand mit einem hellen Sternenfirmament ist vor meinem geistigen Auge. Meine Hauptpyramide ist noch immer in dem Tal der Könige und da sehe ich eine junge Frau, wahrscheinlich eine Tempelgeistliche, mit schwarzem Haar, ein wenig klein, zierlich, dennoch stattlicher Statur. Sie zeigt auf einen Obelisken, der von den Jahrtausenden des Kriegs zwischen Baal und mir unberührt blieb. Mein Gang zu dem Monument der Ewigkeit führt mich immer mehr hinab in die Traumwelt des Unendlichen, dessen Stufen immer mehr und mehr die Tiefe der Unterwelt reichen. Nunmehr angekommen an diesem dunklen und düsteren Ort, Nebel und Feuer gehen einher Hand in Hand hier, sehe einen grossen und langen Fluss des Bluts, Tränen vergangener Epochen und ein grosses Spiegelbildnis meiner aus längst vergessenen Tagen der Blütezeit meiner Regentschaft. Auf diesem Bild sind die treuen Jaffa meiner Leibgarde abgebildet, Sepp Kramhöller, Franz Stern, Stefan Niedermaier, Markus Hackl, Marcel, Jiri und Stefan Wechsler. Was hat es damit auf sich, was soll ich daraus ableiten ? Ist es eine Chiffre evtl. eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Damals und Heute, zwischen Ewigkeit und Unendlichkeit. Nein, diese Ideen muss ich verwerfen, meine Gedanken neu sortieren. Ein Grollen ist zuhören, ein schnellkommendes dumpfes Geräusch in meine Richtung kommend vernehme ich. Aus dem Schatten der nebenstehenden, nichterkennden, Säule ragt ein Umriss hervor. Diese Stimme ist mir wohl bekannt. Sie ist von keinem geringeren als meinem treuen Primus, der bei der Schlacht auf den heissen Quellen von Domos gefallen ist. Die aussprechenden Töne, Textfragment sind spärlich und schwerlich zu entziffern. Alles deuten, nein, jetzt wird es klarer, ein Satz:
Gehe und besinne dich auf deine treuen Jaffa von einst und nun, sie werden dich führen in die Halle von Ruhmannsfelden, vertraue ihnen. Ja, nun glaube ich auch wieder an mein Schicksal. Die Vision verschwimmt. Nun ist es mir vollends bewusst, ich soll mit letzter Müh und Not am Samstag, alle Energie auf den Antrieb, bis Regensburg und am Donnerstag auf den Anruf warten und es wird mir möglich sein nach Ruhmannsfelden zu kommen.
Gruss
Sokar (von Nitu)
Gott des Totenreiches und des Materials
Post Scriptum: Neben Tischtennis habe ich noch ein kleines
"Nebenhobby", nämlich Kurzgeschichten. Ich weiss,
dass ich ziemlich schlecht schreibe, aber für den
"Hausgebrauch" finde ich es mal ganz gut.
Natürlich verwende ich zuviel Rhetorische Figuren,
aber jeder Autor ist gekennzeichnet durch seinen
individuellen Schreibstil.
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