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AW: Damen-World-Cup 2007: Eine (fast) rein chinesische Angelegenheit
Dass es im europaeischen und speziell deutschen Damen-TT keinesfalls an Talente fehlt, zeigt auch die folgende Anekdote:
Bei den Mannschafts-WM in Bremen spielte Kristin Silbereisen gegen Liu Jia. Im chinesischen Fernsehen war der Cheftrainer des chinesischen Damen-Jugend-Nationalmannschaft als Ko-Kommentator zu Gast, und er war richtig begeistert von Silbereisen (die er vorher gar nicht kannte). Sein Fazit: "Gute koeperliche Voraussetzungen, viel Ballgefuehl, moderne Technik - wenn sie bei uns gewesen waere, haette sie eine gute Chance, Weltmeisterin zu werden."
Das mag man glauben oder nicht, aber chinesische Tischtennis-Trainer sind in oeffentlichen Aeusserungen grundsaetz eher fuer Untertreibung als fuer Uebertreibung bekannt. Insofern gebe ich so einem Kommentar persoenlich schon viel Gewicht. Uebrigens kommt der Lob ueber Silbereisens "moderne Technik" auch nicht von Ungefaehr - sie spielt ja fuer Busenbach und wird von dem oben erwaehten Li Ping trainiert...
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