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Alt 10.10.2007, 11:06
henrypijames henrypijames ist offline
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henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)
AW: Champions League 2007/08

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Zitat von stefan.s Beitrag anzeigen
Da hast du recht, allerdings gingen die Pressemeldungen, die ja von ML selbst stammen in die Richtung: 'wir haben eh' keine Chance, also fahren wir mit irgendeiner Mannschaft hin (weil wir ja sonst Strafe zu zahlen hätten)'.
Nein, sie haben nicht "irgendeine Mannschaft" hingeschickt, sondern genau die, die ihrer Meinung nach dafuer sorgt, dass der Gesamterfolg des Vereins - in allen Wettbewerben, in den er gleichzeitig teilnimmt - maximiert wird.

Es gibt einen grossen Unterschied zwischen "nicht gewinnen wollen" und "nicht die beste Mannschaft aufstellen und dennoch gewinnen wollen". Das erstere ist unsportlich, das letztere ist taktische Freiheit im Sport. Ich habe keinen Grund zur Annahme, dass Wuerzburg nicht gewinnen wollten - ich bin ueberzeugt, obwohl die Mannschaft, die sie aufgestellt hatte, vielleicht eine Siegeschance von nur 3% hatte, war es ihr Absicht, diese 3% zu realisieren.

Zitat:
Zitat von stefan.s Beitrag anzeigen
Es ist im Zusammenhang mit einer geforderten Professionalisierung des TT-Sports und einer vermehrten TV Präsenz doch bezeichnend, wenn Spiele der euröpäischen Konigsklasse als 'nicht wichtig' eingestuft werden und mit Hobby-Spielern bestritten werden.
Es ist schlicht inakzeptabel, jemandem das Recht abzusprechen, in einem Wettkampf anzutreten - oder ihn dafuer zu verhoehnen - nur weil er scheinbar chancenlos ist. Das widerspricht doch offensichtlich das Grundprinzip des Sports. Gemaess diesem Logik wuerde sich jede Tischtennis-Nationalmannschaft laecherlich machen, wenn sie gegen China antritt.

Schon das oeffentliche Mobbing gegen Graefelfing vor zwei Jahren fand ich unertraeglich. Die angestrebte Klassen-Trennung zwischen Profis und Amatuere ist eine klare Diskriminierung. Die Idee, dass es grundsaetzlich lachhaft sei, wenn ein "Amatuer" gegen einen "Profi" antritt, ist dermassen unsportlich, dass ich gar keine Worte finde, es zu beschreiben. Es ist keinesfalls elend, sondern heroisch - gerade im Sport - wenn man scheinbar unbesiegbare Gegner herausfordert. Sportler wie die im Film "Cool Running" (das ja auf wahre Gegebenheiten basiert ist) fand ich inspirierend, nicht bemitleidenswert.

Selbst wenn Mueller keinen einzigen Punkt gegen Saive geholt haette, wuerde ich es nicht fuer laecherlich halten, dass er gespielt hat. Und wie manche von euch sein Auftritt immer noch fuer laecherlich halten koennt, nachdem er schon bewiesen hat, dass er gut mithalten konnte, ist mir total raetselhaft.

Geändert von henrypijames (10.10.2007 um 11:27 Uhr)
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