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Zitat von Chris Kratzenstein
Mal ein etwas anderer Punkt.
Ein Problem heute ist, daß wir viele Arbeitslose haben. Früher gab es weniger Familien mit Doppeleinkommen. Wenn sich dies wieder reduzieren würde hätten wir wieder weniger Arbeitslose.
Es ist dabei doch egal ob Mann oder Frau arbeiten. Problem an der ganzen Sache ist aber, daß ohne Doppeleinkommen heutzutage oft nicht genug Geld da ist.
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Man muß da ziemlich genau differenzieren. Es gibt viele Arbeitsplätze die zur Zeit nicht besetzt werden, weil qualifizierte Bewerber fehlen. Wenn eine solcher Bewerber "verzichtet" wir der Arbeitsplatz nicht besetzt. Kein Arbeitsloser hat einen Vorteil dadurch.
Die Probleme sehe ich hauptsächlich bei der geringer qualifizierten Arbeit. Das wird allerdings von der Politik nicht mal halbherzig gemacht. EU Verträge zur Freizügigkeit mit anderen Staaten die man leicht unterwandern kann, volle Freizügigkeit in ein paar Jahren, Weigerung Ausbeutung durch Mindestlöhne zu vermeiden etc.
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Zitat von Chris Kratzenstein
Bei Familien, bei denen genug Geld durch einen Verdiener da wäre ist es aber oft so, daß für beide die Selbstverwirklichung im Beruf wichtiger ist als eine Familie. Beides kriegt man nicht komplett unter einen Hut (bis auf wenige Ausnahmen). Also verzichtet man auf eine Sache oder macht dies mehr nebenbei.
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Wie die Menschen sich entscheiden kann man an der Geburtenrate sehen.
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Zitat von Chris Kratzenstein
Das führt meiner Meinung nach zu dem Problem was, vor allem. in den Schulen immer mehr zu beobachten ist. Dass den Kinder oft der Respekt vor Erwachsenen fehlt. Zuhause ist ja niemand der auf sie aufpasst und sie haben freie Hand (kenne ich noch von mir selber, daß das nicht wirklich gut ist). Wenn mir keiner die Grenzen zuhause aufzeigt dann akzeptiere ich auch keine Grenzen woanders.
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Unsere Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass der der über Spielregeln hinwegsetzt für clever gehalten wird. Weshalb sollten sich Kinder anders verhalten als die Erwachsenen? Viele Firmen gehen heute im vollen Bewustsein über das Recht hinaus und versuchen durch Drohungen ihre Interessen gegen Verbraucher durchzusetzen. Kinder sind ein Spiegelbild dieser Verhältnisse.