
12.10.2007, 12:25
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AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
Zitat:
Zitat von Ludwig
Heute gab es in der FAZ einen Artikel zum Tischtennis. Danach ist geplant, in der ersten Bundesliga bei Herren und Damen mit 3er Teams zu spielen, die einem im Olympia-Modus, die anderen im Champions-Ligue-Modus. Die 2. Bundesliga Herren soll auf 4er Mannschaften umgestellt werden, darunter ändert sich nichts.
Statt also die Spielsysteme bei den Erwachsenen zu vereinheitlichen, wird das Chaos noch größer.
Daher hier mein Vorschlag: Die 1. und 2. Bundesliga bei den Herren und alle Damenligen spielen in 3er Teams nach dem Olympia-Modus. Die Ligastärke wird von 10 auf 12 bis 14 Teams erhöht (10 oder weniger Mannschaften in der Tabelle sieht gegenüber Fußball nur ärmlich aus), dafür entfallen alle Playoffs, der Führende nach der Ligarunde ist auch Meister.
Alle Herren-Mannschaften unterhalb der 2. Bundesliga spielen als 6er Teams (sonst gibt es die oft erwähnten Hallenprobleme), allerdings nach einem "doppelten Olympia-System": Es gibt nicht drei Paarkreuze, sondern zwei DreierTeams, die an zwei Tischen spielen. Die Spiele kommen in der Reihenfolge des Olympiasystems in die Wertung, aber immer abwechselnd ein Spiel von Unterteam 1, dann ein Spiel von Unterteam 2, Sieg nach Erreichen des 6. Punktes, maximal 10 Spiele.
Da international nur in 3er Teams gespielt wird und es außer dem Olympia-System praktisch nur das Championsligue--System gibt, sollte man dieses System dann als "Pokalsystem" für alle Spielklassen festschreiben.
Damit hat man dann die oft geforderte Verkürzung der Spielzeiten und eine weitgehends mögliche Vereinheitlichung der Spielsysteme erreicht.
Zur Aufstockung der 1./2. Liga auf 12 bis 14 Teams: Durch Wegfall der Playoffspiele bleibt die Belastung der Spieler auf ähnlichem Niveau wie bisher. Die zusätzlichen Mannschaften erhalten die Arbeitsplätze der Spieler beim Übergang auf 3er Teams. Der deutsche Nachwuchs findet leichter einen Platz in den Ligen.
Eine sinnvolle Möglichkeit beim Übergang von 6er auf 3er Mannschaften könnte es sein, das der Aufsteiger seinen Platz in der unteren Liga behält. Damit ist ein solider Unterbau der 1. Mannschaft vorhanden (keine große Lücke zur 2. Mannschaft) und die Hälfte der 6er Mannschaft hat nicht das Gefühl, das sie sich durch gutes Spiel beim Kampf um den Aufstieg das eigene Grab schaufelt. So steigen die besten auf, die anderen bleiben in der Liga, freie Plätze werden aus den noch tiefer spielenden Mannschaften des Vereins aufgefüllt, die erste Mannschaft hat Ersatzleute, die im Notfall auch spielstark genug sind.
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Man man, eine Mannschaft besteht aus zwei Mannschaften?
Wer aufsteigt, behält die untere Mannschaft bei?
Jeder nur maximal zwei Spiele ist für die Amateure untragbar, da hat keiner Spaß daran.
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