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AW: Champions League 2007/08
Ein paar bescheidene Anmerkungen meinerseits:
1. Kein überregionales Medium in Deutschland oder außerhalb Belgiens hat von diesem Championsleague-Spiel irgendetwas berichtet, außer dem Endergebnis vielleicht (wenn überhaupt). Von einem Image-Gewinn oder -Schaden kann also keine Rede sein. Diese ganze Diskussion läuft nur in einem Tischtennis Forum mit beschränkter Außenwirkung (warum hat eigentlich BILD noch nichts darüber geschrieben?).
2. Warum ist es ein Problem, einen Regionalliga-Spieler in einer Bundesliga-Mannschaft einzusetzen? Das passiert im Fußball jedes Wochenende, auch in der Champions-League. Große Unterschiede in der individuellen Leistungsstärke wird es immer geben. Daß die Underdogs über sich hinaus wachsen, und dem Überlegenen mit ihren bescheidenen Mitteln Paroli bieten, wird in vielen anderen Sportarten sogar als Tugend angesehen, warum nicht im Tischtennis?
3. Die Attraktivität des Spiels kann wohl kein Grund sein, einem Spieler oder einer Mannschaft die Berechtigung anzusprechen, an einem sportlichen Wettbewerb teilzunehmen. Letztendlich dreht sich unsere Sportart darum, Punkte durch erfolgreiches Zurückschlagen eines Balles zu erzielen. Die (vermeintliche) Attraktivität wird nicht bewertet. Sogar die Harlem Globetrotters, der Inbegriff des attraktiven Ballspiels, brauchen ihre New York Nationals als Gegner.
Nichts für ungut.
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