Zitat:
Zitat von Werner Schmülling
Vorschlag für die Zukunft
Vielleicht sollte man dazu übergehen, mit den Bezirksmeisterschaften schon am Freitag zu beginnen, wie es auch bei den Kreismeisterschaften üblich ist (Südmünsterland sogar schon Donnerstag), zumal die Teilnehmerzahlen ja fast identisch sind. Dann könnte die Herren A-Klasse am Sonntag auch schon früher beginnen und die Spiele würden nicht bis kurz vor Mitternacht andauern. - Den Ausrichter, in diesem Fall TTV Waltrop, trifft daran keine Schuld.
Gruß
Werner
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Hallo Werner!
Vorschläge hier zu machen bringen wohl nicht viel.
Ich fand es sehr schade, dass beim Herren A Finale nur 2 Zuschauer da waren. Der Rest waren alles Helfer des TTV Waltrop.
Ich denke so ein Spiel hat eine gewisse Kulisse verdient.
Siehe auch:
http://www.waltroper-zeitung.de/5513_6437.php (link zeitlich begrenzt)
Quelle:
www.medienhaus-bauer.de
Nur die Nachtschicht applaudiert noch
Waltrop. - Der letzte Waltroper, der in der Nacht zu Montag erschöpft ins Bett sank, war der Sportwart des TTV 99, Reiner Eifert. Halb Drei soll es da gewesen sein. „Dass viel Arbeit auf uns zukommen würde, das haben wir ja gewusst“, sagt Gerd Butzke.
RSP_Eifert
Schwere Arme: Stefan Eifert, eines der größten Talente des TTV Waltrop 99, stand in der Herren-A-Klasse auf verlorenem Posten. Kein Wunder, er hatte bis kurz vor Beginn der Bezirksmeisterschaft noch Turniertische geschleppt.
Es waren die leistungsstärksten Akteure der Herren-A-Klasse, die den Ausrichtern der Tischtennis-Bezirksmeisterschaften einen langen Sonntagabend im Sportzenturm Nord bescherten. Eine Stunde vor Mitternacht dann endlich der letzte Matchball des Turniers – in einem reinen Vereinsduell.
Christoph Heckmann aus dem Regionalliga-Team von Borussia Münster schlug seinen jungen Vereinskameraden Steffen Potthoff (16) souverän mit 4:1 und gewann den Titel. Die wenigen TT-Experten, die am Sonntagabend Stehvermögen bewiesen und in der Halle ausharrten, erlebten erstklassigen Tischtennis-Sport.
Das wohl beste Match der Veranstaltung sahen sie freilich bereits im Halbfinale, als sich Heckmann und Thorsten Wrobel (TTC Horst-Süd) gegenüber standen. Bezirksmeister Heckmann schlug Wrobel in einer mitreißenden Partie mit 4:3. „Thorsten hat sensationell stark gespielt. Es war eine Art vorweggenommenes Endspiel“, so Klubsprecher Gerd Butzke. Finalpartner Steffen Potthoff hatte sich gegen Wrobels Klubkollegen Mike Theissen durchgesetzt.
So stark die Akteure auch auf den kleinen Zelluloid-Ball eindroschen – der Rahmen wollte dazu nicht recht passen. Als das Finale begann, schauten nur noch knapp 30 Personen hin und applaudierten: Die Nachtschicht der Helfer des TTV Waltrop 99, Christoph Heckmanns Frau und Steffen Potthoffs Vater.
Glücklich war darüber auch beim TTV 99 niemand. Schuld sei im wesentlichen der unglücklich Spielmodus des Turniers, sagt Gerd Butzke. Der habe teils lange Wartezeiten beschert. Dafür könne der Ausrichter nichts, das sei Sache des Verbandes. Die Beschwerden der Spieler aber trafen das überwiegend junge Waltroper Helfer-Team, das sich trotzdem das Wochenende über prima schlug.
Gerd Butzke: „Aber unter diesen Bedingungen stehen wir sicher nicht mehr für eine Bezirksmeisterschaft zur Verfügung.“ Stattdessen wolle man sich auf eigene Turniere konzentrieren – Ideen gäbe es schon im Klub. Keine Überraschung war der Erfolg von Juliana Klinge in der Damen-A-Klasse. Die Spitzenkraft des Recklinghäuser Oberligisten DC Dream Team besiegte im Finale die junge Larissa Cornelissen (Ottmarsbocholt) mit 4:1.
lg
GB