Thema: Eva Hermann
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  #216  
Alt 17.10.2007, 01:13
mithardemb mithardemb ist offline
Schlautuer
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AW: Eva Hermann

Zitat:
Zitat von Jaskula Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von mithardemb Beitrag anzeigen
Hast du tatsächlich Angst, dass die Kinder heute 2007 in einer Krippe "indoktriniert" werden? Wie sieht das mit Kindergärten und Schulen dann aus? Glaubst du, daß in der DDR "rechtsradikale" Ideen in den Köpfen der Kinder verankert worden sind?
Unabhängig von Rechts oder Links klingt es für mich überzeugend und deckt sich auch mit meinen Beobachtungen, daß Menschen ohne soziale Bindungen leichter zu lenken und zu instrumentalisieren sind als solche, die starke soziale Bindungen haben.
Weshalb sollten Kinder in den Krippen keine sozialen Bindungen haben. Vermutlich haben sie eher mehr soziale Bindungen als andere Kinder.

Und du denkst diese Gefahr ist gerde bei den Kinderkrippen, um die es jetzt geht besonders hoch? Ich denke im Alter von nicht mal drei Jahren wird kaum ein Kind für politische Anschauunge zu begeistern sein. Dass Kinder in Krippen keine sozialen Bindungen haben ist


Zitat:
Zitat von Jaskula Beitrag anzeigen
Sowohl das Dritte Reich, als auch der SED-Staat hat erfolgreich versucht, diese Bindungen zu zerstören. Ein Mittel dazu war auch die Kinderbetreuung außerhalb der Familie.
Könnte es sein, daß auch hierzulande eine leichter steuerbare Bevölkerung angestrebt wird ? Bei Politikern Marke Schäuble würde das durchaus passen.

Genau: Steuerung der Bevölkerung durch Kinderkrippen.

Und spätestens in der Schule werden die Kinder dann endgültig gefügig gemacht. Wir sehen schließlich jeden Tag die Schulkinder die offensichtlich keinen eigenen Willen mehr besitzen.

Wäre mal ein gutes Thema für einen Science Fiction Roman. Mit der Realität hat es nichts zu tun.



Zitat:
Daß die Rechtsradikalen im Osten von der damaligen Erziehung profitieren muß nicht heißen, daß das damals so beabsichtigt war.

Da wir sicher davon ausgehen können, daß Kinder in der DDR nicht mal unbeabsichtigt keine rechtsradikale Gehirnwäsche bekommen haben, ist dein Argument sachlich nicht zu halten.

Die Politik nimmt hier eine Forderung auf, die von vielen Eltern gestellt wird. Der Grund der geringen Geburtenquote, trotz hoher finanzieller Familienförderung liegt zweifelsfrei in der Unvereinbarkeit von Familie und Beruf. Niemand zwingt einen von dem Angebot gebrauch zu machen. Jeder darf für sich entscheiden, ob er es annehmen will oder nicht.
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