Zitat:
Zitat von bibu09
Dann soll mithardemb als Beweis für seine These einen besseren Link anbieten oder mal ein Buch aufschlagen. Wenn er sie untermauern kann, ist es doch Okay.
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Nun hat nicht mithardemb eine These aufgestellt, sondern Jaskula, und zwar diese:
Ich bin der Meinung, und das klingt auch bei Eva Herman an, daß die Betreuung von Kindern in der Familie eine stärkere gefühlsmässige Bindung an die dort lebenden Personen bewirkt, als es eine Betreuung in Kindergärten, Krippen, Schulen etc. leisten kann. Wer solche Bindungen nicht erlebt wird sich auch bei seinen späteren sozialen Kontakten (Freundeskreis, Partnerschaft) tendenziell weniger fest binden (können).
Das führt dazu, daß man eher bereit ist, wie es heißt, mobil zu sein, weil es einem nicht so schwer fällt, das "Nest" zu verlassen. Soweit kann man das positiv sehen und das wird wohl von Staats wegen auch durchaus gefördert. Es bedeutet aber auch weniger feste Partnerschaften, ganz klar erkennbar an der scheidungsrate, die z.B. in der DDR erheblich höher war, weniger soziale Kontakte, die dauerhaft vorhanden sind. Und damit sind wir dann wieder an dem Punkt, daß man dann leichter lenkbar ist.
Hier wird mal eben en passent Mobilität mit sozialen Kontakten verbandelt, Gefühlsmäßiges mit Eva Hermann oder auch Schulen, Krippen etc. assoziiert und eine GANZ KLAR erkennbare, d.h. signifikante Steigerung der Scheidungsrate, Z.B. in der DDR (wo denn sonst noch?) mit mangelnden sozialen Bindungen begründet. Oder war's andersrum?
Ich denke, mithardemb hat in seiner Verzweifelung einfach 'ne Statistik gesucht, die diesen Quatsch widerlegt.
Und das tut sie im Übrigen...
Außerdem: es ist hinlänglich belegt, daß außerschulische Erziehung sich NICHT nachteilig auf das Bindungsverhalten auswirken muß. In vielen Ländern wird sowas sehr erfolgreich praktiziert.
Hier sind nach der dämlichen Pisa-Geschichte sicherlich falsche Konsequenzen gezogen worden. Es mangelt an Geld und dadurch an Kompetenz.
Ach ja; warum pöbelst du mithardemb hier eigentlich an? Lies doch selber mal ein Buch.