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AW: Nachwuchsförderung Nord-ein Briefwechsel
Zunächst einmal kann ich die Kritik an der Veröffentlichung des Briefes nicht teilen. Hier hat Hr. Dr. Englisch nicht privat einen Brief an Dr. Rühlmann verfasst, sondern in seiner Funktion als HTTV-Präsident einen Brief geschrieben, in dem er eine ganze Region zum Teil beleidigt und diffamiert. Dies sehe ich keinesfalls als eine rein private Korrespodenz an. Das die in dem Brief Angesprochenen auf diesem Weg die Gelegenheit erhalten, von diesen Vorwürfen zu erfahren, halte ich daher für absolut gerechtfertigt. Der Aspekt "Stilfrage" sollte aber nicht zum Hauptthema mutieren.
Einer der Kernfragen der Auseinandersetzung ist die Verteilung von Fördermitteln. Der HTTV nimmt erheblich Beiträge und Gebühren von den Vereinen aus allen Regionen Hessens ein. Die im wesentlichen daraus finanzierte Jugendföderung findet dann aber nur zentral im LLZ Frankfurt statt. Da es auch in Nordhessen(wie sicher auch in den anderen Bezirken) durchaus interessierte, talentierte Kinder, qualifizierte Trainer und motvierte Eltern gibt, sind hier doch viele der Meinung, dass auch hier ein Anspruch auf Unterstützung durch den Verband besteht. Da aufgrund weiter Anfahrten hier die Trainingssituation oft noch kosten- und zeitintensiver ist, ist es nicht möglich, dies ausschließlich über Vereine und Eltern zu finanzieren. Nicht zuletzt deswegen sind hier Versuche wie "Förderverein" entstanden, um eine Finanzierung hinzubekommen.
In dieser Diskussion geht es am Thema vorbei, wenn man das zenrale Förderkonzept des Verbandes mit guten Einzelerfolgen einiger hessischer Jungen des LLZ rechtfertigt. Diese sind unbestritten und sehr erfreulich. Das kann kein aber kein Argument dafür sein, Kinder aus anderen hessischen Regionen keine Chance auf gute Trainingsmöglichkeiten zu bieten.
Einen solchen Lobgesang auf den HTTV wie "OLDWALLMAN" kann man nur von sich geben, wenn man wahrscheinlich direkt oder indirekt von der einseitigen Förderung des HTTV profitiert.
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