Den ersten Teil deines Beitrages finde ich völlig übertrieben:
Zitat:
Zitat von Günter Weber
Als ich vor längerer Zeit seit Jahren mal wieder ein Bundesliga-Spiel besuchte und der Schiedsrichter die ersten Punkte zählte, erschrak ich regelrecht, als dieser die geballte Faust hochreckte beim ersten Punkt, als würde er über diesen triumphieren. „Wurde der – siehe Holzer-Affaire – gekauft?“, schoß es mir durch den Kopf. Erst als ich dann merkte, daß er diese Handbewegung bei jedem Punkt machte, erschloss sich mir der Sinn.
Ich dachte, dieses Befremden würde sich mit der Zeit legen. Inzwischen habe ich mehrere Bundesliga-Spiele besucht, aber die intuitive Abneigung ist nicht verschwunden. Und wenn ich sie als Aktiver verspüre – wie mögen wohl Nicht-Aktive dabei empfinden?
Denn was symbolisiert die geballte Faust: Rache, Drohgebärde, Kampfgruß, triumphierendes Siegeszeichen, Signal für Aggression und Kampfbereitschaft, Zeichen Erich Honeckers im Gerichtssaal bei der Beschwörung „Ich habe für die DDR gelebt“, generell als kommunistischer Gruß.
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Sorry aber man kann es auch übertreiben und seltsame Ansichtsweisen haben...
Hier stimme ich dir aber zu:
Zitat:
Zitat von Günter Weber
Wie weit mögen Verstand und Fingerspitzengefühl derjenigen reichen, die anstatt einer einfachen Handbewegung nach der Seite, auf der der Punkt gemacht wurde, das Hochrecken einer geballten Faust beschlossen haben?
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Ich würde mir als Schiedsrichter auch affig vorkommen, wenn ich die geballte Faust nach oben strecken müsste und fände eine einfache Handbewegung zur Seite wo der Punkt gemacht wurde besser.
Gibt es eigentlich eine Begründung, warum das mit der Faust eingeführt wurde und was gegen das viel naheliegendere mit der Handbewegung zur Seite gesprochen hat?