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Zitat von mithardemb
Tja, wenn die ganze Mannschaft am Wochenende bei einem ProTour Turnier antritt, dann wirkt sich das in der Regel nicht positiv auf einen Wettkampf am nächsten Tag aus. Düsseldorfs große Stärke nur aus Nationalspielern mit internationalen Ambitionen zu bestehen ist auch gleichzeitig ihre Schwäche.
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Das gilt aber für Ochsenhausen auch - 3 der 4 Spieler waren ebenfalls bei den Russian Open dabei. (Die Terminplanung ist im übrigen schon seltsam, wer soll denn diese ganze Reiserei aushalten?)
Hier ein Auszug aus dem Vorbericht auf RP-Online:
Das Spiel ist ein Intermezzo auf der Jagd nach der direkten Olympia-Qualifikation durch Pro Tour-Turniere. Die Russian Open in St. Petersburg sind gerade vorbei; die Austrian Open in Wels stehen vor der Tür (Turnierstart 24. Oktober). So wird der heutige Abend zum Charaktertest, auch weil die hoch-favorisierten Borussen zuletzt beim damaligen Tabellenvorletzten TTV Gönnern unterlagen. „Natürlich ist die Belastung der Spieler in der jetzigen Phase der Saison sehr hoch. Aber ich erwarte, dass sich die Mannschaft für Gönnern rehabilitiert, dass jeder kämpft und reinhaut. Welches Ergebnis dann am Ende gegen einen so starken Gegner wie Ochsenhausen herauskommt, wird man sehen“, erklärt Preuß. „Auch wenn wir die beiden Punkte gut brauchen können, ist mir besonders in diesem Spiel die Haltung eines jeden Einzelnen viel wichtiger.“ Preuß will merken, dass sich seine Jungs mit dem Verein identifizieren, dass sie kämpfen, sich anfeuern, eben ein echtes Team sind.
Zum Glück haben drei der fünf Ochsenhausener ebenfalls die „russischen Reisestrapazen“ in den Knochen. Chu Yan Leung (Weltrangliste 54), Adrian Crisan (30) und Pär Gerell (102) waren auch in St. Petersburg. Chu und Gärell ereilte dort das selbe Schicksal wie Süß, Ovtcharov und Korbel. Für sie war das Turnier bereits nach der ersten Runde beendet. Besonders für Süß war das eine bittere Pille, denn seine Niederlage gegen die Nummer 352 der Welt, den 18-jährigen Franzosen Abdel-Kader Salifou, war überraschend. „Das Ergebnis belastet den Alltag. Seine Ausgangsposition in Sachen Olympia wird dadurch nicht besser. Solche Niederlagen müssen ganz schnell abgehakt werden, müssen raus aus dem Kopf“, so Preuß. Mit welcher Mannschaft Borussia aufläuft, steht noch nicht fest. Ob mit oder ohne Boll wird heute bei einem gemeinsamen Mittagessen entschieden. Klar ist, dass andere Doppel als zuletzt in Gönnern antreten werden. „Das Doppel Korbel/Mizutani wird es nicht geben“, so Preuß.