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Alt 23.10.2007, 11:58
wjuergens wjuergens ist offline
wjuergens
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Schlägerschwerpunkt von Hölzern verändern

Hallo,
als alter Tüftler experimentiere ich seit kurzem am Schlägerschwerpunkt meiner Schlägerhölzer.
Ausgangspunkt meiner Überlegungen und Experimente war die Beobachtung, dass mein einziger effektiver Angriffsschlag, der RH-Schuss mit dem Yasaka Anti-Power, im Fehlerfall seit Jahr und Tag tendenziell knapp über den Tisch geht. Kaum ein Ball geht ins Netz.
Seit ca. drei Monaten gönne ich mir deshalb pro Woche eine Trainerstunde, um diesem systematischen Fehler entgegenzuwirken. Das hat schon einige positive Effekt gezeitigt, die Grundtendenz ist aber nach wie vor vorhanden.
Vor zwei Wochen habe ich mir ein Testholz aus der Re-impakt-Symphonie-Serie besorgt, und habe damit mit den gleichen Belägen, wie auf meinem Nittaku-Defence trainiert. Erster Eindruck : Ein sehr gefühlvolles in der Abwehr hervorragend zu spielendes Holz, mit dem mir defensive Schläger gelingen, die ich sonst so nicht spielen konnte. Problem : der Rückhandschuss geht tendenziell noch weiter über den Tisch als mit dem Nittaku-Holz.
Ich habe den Eindruck, das liegt vor allem an dem geringen Gewicht des Schlägers. Mir fehlt einfach die träge Masse des schwereren Nittaku-Holzes.
Die Gewichtsdifferenz der beiden Schläger (mit Belägen) liegt bei ca. 40 Gramm.
Wenn ich die Gewichtsdifferenz durch ein am Schlägerkopf mit Kantenband angeklebtes Bleiband ausgleiche, erhalte ich ein sehr kopflastiges Holz, dem die spielerische Leichtigkeit, die die re-impakt-Hölzer auszeichnet verloren geht. Der Schuß geht dann allerdings deutlich besser, sogar besser als mit dem Nittaku-Holz.
Um die Leichtigkeit nicht zu verlieren und trotzdem den verbesserten Schuss zu erhalten, habe ich jetzt einen Kompromiss gefunden, der etwas zu bringen scheint.
Ich habe ein Bleiband von 15 Gramm einseitig schräg oben (höchster Punkt bei Grundhaltung für die Angriffsschläge) am Schlägerkopfrand angebracht (auch mit Kantenband). Dadurch bekommt der Schläger bei schnellen Angriffsschlägen sowohl mit der Rückhand als auch mit der Vorhand einen deutlichen "Vorkippimpuls", was nach meinen ersten Trainingseindrücken dazu führt, dass sich das Schlägerblattes beim Schuss durch die träge Masse des Zusatzgewichtes und des daraus resultierenden Rotationsimpulses besser schließt und die Bälle tendenziell flacher abspringen.
Die Eigenschaften in der Abwehr haben sich dabei aufgrund des geringeren Zusatzgewichtes nur unwesentlich verändert.
Hat jemand ähnliche Erkenntnisse? Wie würdet ihr das Zusatzgewicht anbringen (Gefahr des Lösens)?

Wolfgang Jürgens
__________________
"Erst wenn
der letzte Nachwuchsspieler zum Fußball abgewandert,
der letzte Übungsleiter gefrustet aufgibt,
der letzte Verein die Jugendarbeit einstellt
und der letzte Aktive seinen Schläger altersbedingt zur Seite legt,
werdet Ihr feststellen, dass man mit click-TT keinen einzigen Nachwuchsspieler gewonnen hat und niemand mehr da ist, um die Kosten zu tragen!"
(Abgewandelt von der Weissagung der Cree)
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